Seelenstatue

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Eine der Aufgaben des Archäologischen Teams des Stargate-Centers besteht in der Sammlung von Artefakten. Von dieser Ägyptischen Shabti-Grabstatue glaubte man einst, sie begleiten die Seele eines Verstorbenen ins Jenseits. Doktor Daniel Jackson benutzte sie, um den sterbenden Wirt von Apophis, einen ehmaligen ägyptischen Schreiber, zu trösten.[1]

Die Seelenstatue

^Beschreibung[Bearbeiten]

Für die alten Ägypter war der Tod nicht das Ende des Lebens, sondern nur ein Trittstein hin zu einer ewigen Existenz, die ihr tägliches Leben auf der Erde wiederspiegelte. Die Ägypter glaubten, dass sie im Tod endlich den Sinn ihrer Existenz erkennen würden.

Grabstatue[Bearbeiten]

Um sich eine ungefährdete Reise ins Jenseits zu sichern, verbrachten die Ägypter einen großen Teil ihres Lebens damit, die Götter um Schutz anzuflehen. Wenn ein Mensch starb, wurde sein Körper durch Mumifizierung erhalten, doch musste man auch seinen Namen und sein Bild aufzeichnen. Vom späten Alten Reich an tat man dies, indem man eine kleine hölzerne oder steinerne Statue, in die der Name des Verstorbenen eingeritzt war, im Grab oder vor dem Grab aufstellte.

Seelenträger[Bearbeiten]

Die alte ägyptische Kultur lehrte, dass jeder Mensch drei Seelen besaß: den Ka, den man für die Lebenskraft hielt, das Ba, den Individuellen Geist, und das Akh, das die Seele repräsentierte und Ba sowie Ka im Jenseits wieder miteinander verband. Man glaubte, die Lebenskraft eines Menschen ginge in die Statue ein, die sie dann durch das Reich zwischen Tod und Jenseits tragen werde. Im Innern des Grabes, so dachte man, erwachte die Shabti-Figur zum Leben und verrichtete im Jenseits jede Arbeit für den Verstorbenen, so dass sein Körper für immer ruhen könnte.

Das Lebensnotwendige[Bearbeiten]

Grabschriftrollen wurden in die Gruft gelegt, um den Verstorbenen zu beschützen, außerdem andere wichtige und nützliche Gegenstände wie Schmuck, Werkzeug, Möbel und Waffen. Vor dem Grab stellten Familienmitglieder Essen und Getränke auf einem Opfertisch ab, damit ihre geliebten Verwandten auf der Reise nicht verhungerten.

Das Totenbuch[Bearbeiten]

"Das Totenbuch" ist eine Sammlung ritueller Zaubersprüche, von denen man glaubte, sie würden die Toten auf ihrer Reise in die Ewigkeit beschützen. Passagen dieses Buches beziehen sich auf die sieben Pforten, durch welche der Verstorbene reisen muss. Der Tote muss magische Worte rezitieren, wenn er durch diese Tore tritt, um sich dem Urteil des Unterweltgottes Osiris zu stellen. In der letzten Gerichtsverhandlung wird sein Herz auf der Großen Waage gegen einer Feder gewogen. Er darf nur dann in den Himmel, wenn das Herz leichter ist als die Feder. Ist es schwerer, so wird er von einer dämonischen Gottheit gefressen.

^Aktennotiz[Bearbeiten]

Stargate-Center-Abteilung für alte Geschichte und Archäologie.

Einsatz der Shabti-Statue bei SG1_02x18SG1 2x18 Der Sturz des Sonnengottes - von Doktor Daniel Jackson

Der kurzzeitig freie Wirt von Apophis.

Apophis wird von Sokar gefoltert und verletzt. SG-1 bringt ihn zurück zur Erde. Ohne rettenden Sarkophag verliert der Goa'uld seine Kontrolle über den Wirt, einen ägyptischen Schreiber. Als der Symbiont zu sterben beginnt, verschlechtert sich auch der Zustand des Wirtes.

Der Jahrtausende alte menschliche Körper altert rapide. In einem uralten Dialekt spricht der verstörte Wirt von seiner Qual, aus der Goa'uld-Besessenheit zu erwachen, nur um erneut zu sterben. Sokar verlangte den Körper von Apophis, und ich versprach, die Begräbnisriten durchzuführen.

Ich versicherte dem Schreiber, er werde durch die sieben Pforten schreiten und las den Shabti-Grabzauber. Dann tat er seinen letzten Atemzug auf die Statue. Ich brachte die Figur nach Ägypten, damit sein Ka bei seiner Familie begraben werden konnte.[2]

^Einzelnachweise

  1. SG1_02x18SG1 2x18 Der Sturz des Sonnengottes
  2. Stargate: Die DVD-Sammlung
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