Geister

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Serie Stargate Kommando SG-1
Originaltitel Spirits
Staffel Zwei
Code / Nr. 2x13 / 35
DVD-Nr. 2.4
Lauflänge 42:26 Minuten
Weltpremiere 23.10.1998
Deutschlandpremiere 27.10.1999
Quote 1,95 Mio 15,2 %
Zeitpunkt 1998
Drehbuch Tor Alexander Valenza
Regie Martin Wood
Trailer © MGM
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Das SG-11-Team ist nicht von seiner Mission zum Planeten PXY-887 zurückgekehrt. Dort wurde vor kurzem Trinium entdeckt, ein Element, das hundert Mal leichter und härter als Stahl ist. Statt dessen wird Jack O'Neill von einem Pfeil getroffen, den die Bewohner durch das Sternentor geschossen haben. O’Neill liegt auf der Krankenstation, während das SG-1-Team unter Leitung von Captain Samantha Carter durch das Stargate geht, um mit den Bewohnern des Planeten zu verhandeln und einen Vertrag zu schließen. Das Team wird bei seiner Ankunft betäubt und als sie aufwachen treffen sie Tonane, einen der Salish-Indianer, der ihnen erklärt, dass das SG-11-Team von "den Geistern" gefangen genommen wurde – den gleichen Geistern, die ihnen das kostbare Metall geschenkt hätten.

^Zusammenfassung[Bearbeiten]

Der Pfeil schießt durch das Fenster und in O'Neills Arm.

SG-1 und General Hammond befinden sich im Besprechungsraum, wo ihnen Proben von Trinium vom Planeten PXY-887 gezeigt werden, welches ihnen im Kampf gegen die Goa'uld helfen soll. Das Material ist extrem leicht und soll härter als Stahl sein. Teal'c zerdrückt und zerbröselt ein Stück mit der Hand, daraufhin meint Hammond, dass das Rohmaterial noch veredelt werden muss. SG-11 wurde beauftragt, weitere Trinium-Proben zu entnehmen, ist aber seit 48 Stunden überfällig. Ihr Verschwinden ist merkwürdig, da die Sondenaufklärung keine Anzeichen für Lebewesen erbrachte und sich SG-11 nur in der Nähe des Stargates aufgehalten hat. Das Sternentor wird aktiviert, der Code von SG-11 wird übermittelt, und Hammond begibt sich mit SG-1 zum Fenster des Besprechungsraumes. Ein Pfeil fliegt durch das Sternentor, durchbricht das Fenster und trifft O'Neill in den rechten Oberarm.

SG-1 wird unter der Führung von Captain Samantha Carter losgeschickt, um den Vorfall zu untersuchen, besucht vorher aber noch O'Neill auf der Krankenstation, der ein paar Tage außer Gefecht gesetzt ist. Daniel Jackson vermutet, dass der Pfeil von nordamerikanischen Indianern stammen könnte. Er besteht nach Analysen aus reinem, gehärtetem Trinium. Demnach hätten sich die Abkömmlinge der Indianer weiterentwickelt und würden Triniumabbau wohl als Diebstahl ansehen. Das Pentagon möchte, dass SG-11 gefunden wird, aber es soll keine Auseinandersetzungen mit der Bevölkerung geben, sondern mit ihnen über den Abbau verhandelt werden. Deswegen ist ein diplomatisches Vorgehen unabdinglich. Bevor SG-1 geht, beglückwünscht O'Neill Carter noch zu ihrem ersten Kommando.

Sam lernt Tonane kennen.

Auf dem Planeten angekommen finden sie das Lager vollkommen verlassen vor, was offenbar fluchtartig geschah. Daniel entdeckt auf dem Computer eine unvollendete Materialauflistung von Captain Connor. Teal'c hat keine Anzeichen für einen Kampf am Abbauplatz gefunden, dafür aber zwei Sprengsätze, von denen nur einer gezündet wurde, Fußspuren von dort hören plötzlich auf. Teal'c meint etwas gehört zu haben, kann aber nichts entdecken. Als SG-1 das Gelände erkundet, weißt Teal'c Carter auf einen Totempfahl hin, der ebenfalls mit Trinium verziert ist. Daniel untersucht den Pfahl und findet heraus, dass der Indianerstamm, der ihn errichtet hat, von Eroberern auf diesen Planeten gebracht wurde. Das waren vermutlich Jaffa, die sie von der Erde entführten. Vernichtet wurden die Eroberer von Xe-ls, einem der Hauptgötter der Salish-Indianer, der sie nun beschützt. Teal'c hört erneut ein Geräusch und sieht einen Wolf. Doch bevor er etwas unternehmen kann, geht SG-1 von Betäubungspfeilen getroffen in die Knie.

Als Carter aufwacht, befindet sie sich mit Teal'c und Daniel, welche schon wach sind, in einer bewachten Hütte, in der sie gefangen sind. Carter vermutet, dass das auch SG-11 passiert ist. Außerdem findet sie heraus, dass die Wände zum Großteil aus flexiblem Trinium bestehen. Sie spekulieren, wo sich der Verarbeitungsort befindet, als Tonane den Raum mit der Antwort betritt und SG-1 erklärt, dass sich SG-11 bei "den Geistern" befindet. SG-1 gibt vor die Geister zu kennen, möchte aber wissen, welche gemeint sind. Anschließend dürfen sie die Hütte verlassen und bekommen auch ihre Waffen zurück. Tonanes Stamm war gerade auf dem Weg ins Winterlager, als sie auf SG-11 aufmerksam wurden, die Sprengungen durchführten um an das "Ke" (wie es von Tonane bezeichnet wird) heranzukommen. Danach hatte Xe-ls befohlen, als Warnung den Pfeil durch das Stargate zu schießen. Tonane bietet SG-1 an, sie zu Xe-ls zu bringen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich für das Verhalten von SG-11 zu entschuldigen.

Tonane und SG-1 sind im nebligen Wald von PXY-887.

Auf dem Weg in den Wald empfiehlt Daniel, mögliche zeremonielle Riten mitzumachen. Tonane erzählt SG-1, wie sein Volk Trinium erhält, nämlich indem sie die Geister anflehen, ihnen etwas "Ke" in den Fluss zu werfen. Dieses wird dann von den Bewohnern eingesammelt und verarbeitet. Im Wald sagt Tonane, dass es keine zeremoniellen Riten mehr gibt, Xe-ls müsse nur gerufen werden. Die vier begegnen einem Wolf, der von Tonane als T'akaya angesprochen wird. Sam soll ihm ihre Bitte vortragen, doch Sam sieht nur den Wolf, nicht T'akaya. Währenddessen landet hinter ihnen ein Rabe auf einem Ast, Xe-ls. Daniel trägt ihm die Bitte vor, SG-11 freizulassen. Er und Teal'c geben vor, sein Krähen als Gewährung der Bitte verstanden zu haben. Tonane sagt, Xe-ls will es sich überlegen, Sam pflichtet ihm bei. Als SG-1 mit Tonane die Gegend erkundet, kommt Xe-ls erneut angeflogen und krächzt. Tonane sagt, er hat es sich überlegt, SG-11 kommt frei. Direkt vor ihnen tritt SG-11 auch schon verwirrt, aber lebend aus dem nebeligen Wald hervor. Connor kann sich an nichts erinnern, er hat durch die Betäubung sein Zeitgefühl verloren. Er gibt zu, von Tonane gebeten worden zu sein, mit den Sprengungen aufzuhören, konnte die aktivierten Sprengzünder aber nicht mehr entschärfen und wollte danach mit ihm reden.

Der Ältestenrat wird einberufen, um über die Entnahme von Trinium zu verhandeln. Die zerstörerischen Abbaumethoden werden jedoch abgelehnt, weil sie Volk und Geister in Panik versetzen; sie sollten sich mit dem Ke aus dem Fluss begnügen. Sam genügt das nicht, will ihre Vorräte aber auch nicht aufbrauchen. Deswegen möchte sie weniger zerstörerische Methoden vorschlagen. Um diese zu zeigen, soll Tonane durch das Stargate auf die Erde reisen, was die Geister aber für gefährlich halten. Tonane hingegen tut es gern. So reist er mit den beiden Teams auf die Erde zurück. Dort wird er von Hammond für Untersuchungen zunächst auf die Krankenstation gebracht, wo er auf O'Neill trifft. Später werden ihm eine Methode mit Schaufelrädern auf einem Video gezeigt, die er aber für ebenso zerstörerisch hält. Auch der Hinweis auf eine Wiederaufforstung stimmt ihn nicht um. Daniel sagt Tonane, dass seine Vorfahren höchstwahrscheinlich von der Erde kamen und zeigt ihm anschließend die Einrichtung. Als er weg ist, erzählt Hammond dass er über Alternativen nachdenken müsse. Er kommt zu dem Schluss, dass ein anderes SG-Team, während sich Tonanes Stamm im Winterlager befindet, das Trinium stehlen solle. Connor, Carter und O'Neill sind entsetzt.

Connor geht anschließend zu Hammond ins Büro und lässt ihn mit einem Armzusammenschlag verschwinden. Die zurückgekehrten Minenarbeiter von SG-11 entpuppen sich nun als eine Gruppe von Aliens, die sich bei den Menschen für den Vertrauensbruch rächen wollen. Sie beginnen, weitere Angestellte verschwinden zu lassen, Doktor Warner kann aber noch Alarm auslösen, ehe er verschwindet. Die Aliens lassen nun immer mehr Menschen verschwinden. O'Neill gelingt es, den Kontrollraum abzuriegeln, während Daniel noch unwissend Tonane durch die Gänge führt. Der Rest von SG-1 kommt an der Waffenkammer zusammen. Dann gehen sie zu den Labors, wo ihnen ein Alien in der Gestalt Warners begegnet, der ihnen nun falsche Informationen gibt. SG-1 durchschaut ihn aber. Dann sagt er, dass er zu den Beschützern von Tonane gehört, ohne deren Hilfe die Verschwundenen nicht zurückkehren könnten. Bevor er die Arme zusammenschlagen kann, wird er mit einer Zat außer Gefecht gesetzt. Dabei wird auch die wahre Gestalt des Aliens sichtbar. Anschließend bringen sie ihn auf die Krankenstation.

SG-1 und Tonane sehen Xe-ls, Anführer der Salish-Geister, in seiner natürlichen Gestalt.

Zwei weitere Aliens, in Gestalt von Hammond und dem Wolf bzw. T´akaya, verwandeln sich ebenfalls in ihre wahren Gestalten, die Xe-ls und Tonane suchen. Sollten die beiden nicht gefunden werden, wird die Basis zerstört. Diese Szene wird von Daniel durch einen Türspalt beobachtet, der sich mit Tonane in einem Lagerraum versteckt hält.

Auf der Krankenstation ist der Alien immer noch bewusstlos. Daniel und Tonane kommen hinzu und Tonane möchte abreisen, doch O'Neill zeigt ihm den Alien, den er noch nie gesehen hat. Er erklärt ihm, dass die als SG-11 auf die Erde gereisten Aliens möglicherweise seine Geister sind. Der Alien, von dem Sam vermutet, dass er Xe-ls ist, reagiert jedoch kaum auf Tonanes Ansprechen. Dieser meint, seine Geister seien nicht böse und würden ihnen helfen. Allerdings würden sie die Basis zerstören, wenn sie ihnen Böses tun wollten.

Da die Aliens die Basis offensichtlich nicht zerstören werden, solange sie Tonane nicht gefunden haben, diskutiert SG-1, wie man sie überzeugen kann, dass die Menschen kein Trinium von PXY-887 stehlen werden. Daniel schlägt vor, den dortigen Ältestenrat über die Situation zu informieren, damit sie mit den Geistern reden. Dazu soll Daniel mit Teal'c zurückreisen, während O'Neill Tonane die Wahrheit erzählt.

Da T'akaya das Stargate bewacht, versucht Daniel mit ihr zu reden. Allerdings lassen die Aliens nun auch Teal'c verschwinden und Daniel rettet sich mit der Information, wo sie Xe-ls finden können. Im Gegenzug möchte er ihnen aber einen Vorschlag unterbreiten. Einer der Aliens lässt daraufhin auf der Krankenstation Tonane und Carter verschwinden. Daniel kann O'Neill davon überzeugen, nicht auf sie zu schießen. Alle sechs anderen Geister beleben daraufhin Xe-ls wieder. Danach bringt dieser sie alle mit einem Armschlag in den Stargate-Raum und befiehlt die Zerstörung. T'akaya möchte allerdings ihr Versprechen Daniel gegenüber einhalten. Sie kann Xe-ls davon überzeugen, Daniel anzuhören. Allerdings möchte Xe-ls für den geplanten Diebstahl und den Vertrauensbruch die Menschen bestrafen. O'Neill verspricht ihnen, das Trinium nicht zu stehlen. Da er aber nicht für seine Vorgesetzten sprechen kann, schlägt er vor dass sie das Sternentor abschalten sollen. Dem wird zugestimmt. Wegen der anderen Sache vergleicht O'Neill sie mit den Goa'uld, was T'akaya empört, da sie diese vertrieben und die Bewohner des Planeten geschützt und in ihrer Entwicklung nicht gestört haben. Die Geister fürchten, dass durch das Eingreifen der Menschen die Harmonie zwischen ihnen und den Indianern gestört wird. SG-1 ist aber überzeugt, dass sie den Indianern vertrauen können. Deswegen könnten sie sich ihnen offen zeigen. T'akaya bezeichnet daraufhin Jack als einen Freund wie Tonane, den Xe-ls nun wieder erscheinen lässt. Sie stellen sich ihm in ihrer wahren Gestalt vor. Tonane lässt ihnen die Wahl, in welcher Gestalt sie seinem Volk nun erscheinen, Xe-ls und T'akaya entscheiden sich für diese Gestalt. Nun wird das Stargate angewählt und die Geister sind im Begriff, mit Tonane durch das Tor zu gehen. Kurz vor dem Durchtritt lässt Xe-ls alle verschwundenen Menschen wieder erscheinen, die sich an nichts erinnern können.

^Wichtige Stichpunkte[Bearbeiten]

  • Erste Erwähnung von Trinium
  • Rohtrinium ist zu brüchig, es muss erst veredelt werden, um verarbeitet werden zu können.

^Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

  • Der Wolf, der T'akaya als Tiergestalt verkörpert, war in Wirklichkeit kein Wolf, sondern ein Hund. Denn Wölfe lassen sich unmöglich für Dreharbeiten dressieren, weshalb man sich einen Hund suchte, der wie ein Wolf aussah. Um es authentisch aussehen zu lassen, band man den Schwanz des Tieres während des Drehs nach unten (denn die Schwänze von Wölfen stehen nicht hoch wie bei Hunden). Nun stand der Wolf (oder eben Hund) aber während der ersten Aufnahmen regungslos vor der Kamera. Deshalb versuchte der Kameramann, Jim Menard, den Trick von Paul Hogan in Crocodile Dundee, indem er die typische Handbewegung mit dem Summen dazu machte. So stellte sich Menard hinter die Kamera, schaltete sie ein, blickte auf den Wolf und fing an mit der Hand zu wackeln und zu summen. Der Hund blickte zurück und drehte daraufhin den Kopf schief (man beachte die Szene in der Episode). Von diesem Moment an folgte ihm der Hund für den Rest des Tages. (Quelle: Sonderausstattung DVD 4.5)

^Dialogzitate[Bearbeiten]

Carter: Captain Samantha Carter, SG-1.
Tonane: Langer Name.
Carter: Na schön, wie wärs mit Sam?


(Als SG1 ohne O'Neill aufbricht)
O'Neill: Sam.
Carter: Colonel?
O'Neill: Ihr erstes Kommando? (Carter nickt)
O'Neill: Cool...

^Medien[Bearbeiten]

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Alle 21 Medien zum Thema „Geister“ können in dieser Liste gefunden werden.
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^Links und Verweise[Bearbeiten]

Personen[Bearbeiten]

Erde

SG-Teams

Stargate-Center-Personal

Außerirdische

Salish-Indianer

Salish-Geister

Orte[Bearbeiten]

Erde

Außerirdische

Stargate-Center

PXY-887

Objekte[Bearbeiten]

Menschen

Außerirdische

  • Keine besonderen Objekte

^Probleme und Fehler[Bearbeiten]

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  • Warum sitzt Daniel Jackson zu Anfang der Episode auf dem Platz von General Hammond?
  • SG-11 besteht hier aus (mindestens) sieben Mitgliedern statt wie normal aus vier.

^Weitere Informationen[Bearbeiten]