Stargate

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Verweis.png Dieser Artikel beschäftigt sich allgemein mit dem Stargate, auch Sternentor genannt. Informationen zu speziellen Stargates findet man unter Destiny-Stargate, Erd-Stargate, Atlantis-Stargate oder Supergate, für Stargates im Weltraum siehe Spacegate.
Das Anwahlgerät findet man unter DHD und die Chevron-Symbole im Artikel Stargate-Symbole.
Das Spiel „Astria Porta“, das sich auf die Alteraner-Bezeichnung für Stargates bezieht, findet man unter Fanprojekt:Astria Porta.
Allgemein Informationen zum Stargate-Franchise, den drei Serien und der grundlegenden Handlung sind auf der Seite Was ist Stargate zu finden.
Stargate SGC.png
NameStargate
ErbauerAntiker
VerwenderFast alle Lebewesen die ein Stargate auf ihrem Planeten haben
Gewicht32.000 kg
Durchmesser5,0 m (innen)
6,7 m (außen)
MaterialNaquadah
GalaxieMilchstraße
Pegasus-Galaxie
Ori-Galaxie
Ida-Galaxie
Destiny-Galaxie I
Destiny-Galaxie II
Erster AuftrittSG0FStargate – Der Film
Funktion
Interplanetare Reisen, fast ohne Zeitverlust

Ein Stargate ermöglicht die Reise zu entfernten Planeten im Universum. Die Stargates wurden von den Antikern vor Tausenden von Jahren erfunden und auf Hunderten von Planeten, die sie bevölkerten, installiert.

^Geschichte[Bearbeiten]

Notizen: Die Erfindung der Stargates
Das Stargate war eine Idee, die die Alteraner, welche sich später in unserer Galaxie Antiker nannten, aus der jetzigen Ori-Galaxie mitbrachten, als sie von dort vor den fanatischen Ori flohen. Bekannt ist, dass der Alteraner Amelius die Idee für ein Stargate in einem Notizbuch skizziert hat.[1] Trotzdem besitzen die Ori mindestens ein Stargate, mit dem sie in die Milchstraße gelangen konnten.[2] Nachdem die Antiker in unsere Galaxis flohen, bauten sie dort eine Flotte von Raumschiffen zweier Art: Eine Flotte hatte die Aufgabe Stargates auf bewohnbaren Welten zu errichten. Die zweite Flotte, die später losgeschickt wurde, hatte die Aufgabe die anderen Raumschiffe zu verfolgen und deren Resultate zu begutachten. Bisher ist lediglich ein Vorhutschiff bekannt, das zur ersten Klasse gehört. Ein Raumschiff der zweiten Klasse, die Destiny, wurde 2009 von einer Gruppe von Menschen betreten, die gezwungenermaßen dort landeten. Seit dem leben sie auf dem Raumschiff und lernen immer mehr es zu kontrollieren.


^Technik[Bearbeiten]

Die Grundlage für die Stargate-Technik bildet die Wurmlochtheorie. Dabei erzeugt das Stargate ein Wurmloch zwischen zwei Toren. Zum Transport von Materie wird diese nach dem Passieren des Ereignishorizonts aufgelöst, aufgereiht durch das Wurmloch geschickt und am Empfangsort wieder zusammengesetzt.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Maximale Öffnungszeit: unter normalen Bedingungen 38:34:12 min[3][4]
    Ausnahmen siehe: SG1_02x16SG1 2x16 Das schwarze Loch, SG1_04x07SG1 4x07 Planet des Wassers, SG1_06x01SG1 6x01 Wiedergutmachung, Teil 1, SG1_10x18SG1 10x18 Familienbande und SGA_03x20SGA 3x20 Der Angriff
  • Minimale Öffnungszeit: etwa 3,5 Mikrosekunden (Rodney McKay)[5]
  • Transportrichtung: Materie kann das Tor nur jeweils vom Anwahltor zum Empfangstor passieren. Energiewellen können das Tor auch in der entgegengesetzten Richtung passieren. Bekannt ist dies bei Funkwellen und einigen anderen Energiewellen.
  • Transportgeschwindigkeit: Die durchschnittliche Reisezeit innerhalb einer Galaxie beträgt laut Samantha Carter 0,3 Sekunden[6]
    Bei der zweiten Mission nach Abydos von der Erde aus betrug diese Zeit jedoch ganze 5 Sekunden, da kein DHD zur Verfügung stand und die planetare Verschiebung der Jahrhunderte kompensiert werden musste.[7]
    Der Transport des Elementes HU-2340 („Maclarium“) in einem MALP von der Erde zum Zentralstern von K'Tau soll laut Display etwa 10 Sekunden gedauert haben.[8]
  • Sicherheitssystem: Das Empfangsgate hat einen Puffer, in dem die letzte Übertragung zur Sicherheit gespeichert ist. Dieser Puffer kann mit einem DHD innerhalb einer gewissen Frist benutzt werden, um bei einem Fehler die letzte empfangene Materie zu rematerialisieren. Wird das Objekt materialisiert, wird es im Speicher gelöscht. Vor jeder Wurmlochetablierung, egal ob eingehend oder ausgehend, wird der Speicherpuffer gelöscht, um die versehentliche Vermischung mehrerer Materiesignaturen zu verhindern.[9]
  • Abmessungen und Gewicht: Das Stargate wiegt laut Samantha Carter im Original: „about 64.000 pounds“ (etwa 29.000 kg), in deutscher Synchronisation "ca. 32.000 kg"[10] Es besteht aus Naquadah, hat einen Durchmesser von 6,70 m (siehe Hintergrundinformationen), der Innendurchmesser beträgt ca. 5 m.
  • Austrittsgeschwindigkeit: Im Normalfall treten Personen und Objekte in der Geschwindigkeit aus dem Ziel-Stargate aus, mit der sie in das Ursprungstor eingetreten sind.[11] Wenn die Distanz aber enorm groß ist, erfolgt der Austritt deutlich schneller und kraftvoller: Je schneller und „unruhiger“ der Eintritt, desto kräftiger bzw. vehementer der Austritt. Dies zeigte sich bisher zwei Mal, beim Anwählen der Destiny von einem Milchstraßen-Planeten aus: Bei der ersten Anwahl von der Ikarus-Basis aus rannte Colonel Young als letzter durch das Gate und wurde zusätzlich noch von einer gewaltigen Explosion hinter ihm beschleunigt, wodurch er beim Austritt auf der Destiny durch den ganzen Torraum geschleudert wurde.[12] Als später die Luzianer-Allianz ebenfalls die Destiny anwählte und einige letzte Soldaten angesichts der unmittelbar bevorstehenden Zerstörung der Basis durch das Tor eilten, wurden auch sie auf der anderen Seite regelrecht aus dem Ereignishorizont geschmettert und landeten mehrere Meter entfernt vom Tor.[13][14]
  • Die Tore, die die Destiny anwählt, stehen größtenteils alle auf Sockeln, ähnlich den Stargates in der Milchstraße.

Aktivierung[Bearbeiten]

Zur Aktivierung eines Tores muss die Adresse des Zielortes sowie das Symbol des Ausgangsortes angewählt werden. Normale Adressen bestehen aus sieben Symbolen. Hierbei repräsentieren die ersten 6 Symbole 6 Punkte im Weltraum, die, wenn durch Geraden verbunden, einen Punkt in ihrer Mitte markieren. Das 7. Symbol repräsentiert den Ausgangspunkt. Von hier zum Mittelpunkt zwischen den 6 anderen Punkten wird ein Wurmloch etabliert.

Die einzigen bekannten Planeten, für die von der Erde aus 8 Chevrons benötigt wurden, sind Othala (Ida-Galaxie) und Atlantis (Pegasus-Galaxie). Die zusätzlichen Chevrons sind nötig, weil sich diese Stargates in einer anderen Galaxie, und damit in einem anderen Stargatenetzwerk befinden - vergleichbar mit einer Vorwahl. Von einem Stargate in der Pegasus-Galaxie lässt sich z. B. Atlantis ganz normal mit den 7 Chevrons anwählen. Das neunte Chevron des Stargates ist zum Anwählen eines Forschungsschiffes der Antiker, der Destiny, die sich irgendwo im Universum befindet und zum Erkunden dessen gebaut wurde.

Die Symbole werden durch das Einrasten der Chevrons angewählt. Sind alle Symbole eingegeben, wird eine Verbindung zum Zieltor eingerichtet, sofern die eingegebene Adresse existiert und das dortige Tor nicht vergraben oder in anderer Form vom Etablieren eines Wurmloches abgehalten wird. Das Stargate muss komplett angewählt werden, um ein Anwählen von außen zu verhindern. Bei der Aktivierung des Stargates wird es in kälteren Regionen sehr warm. Das hält allerdings nur kurz an.[15]

Anwählen[Bearbeiten]

DHD[Bearbeiten]

Ein DHD in der Milchstraße

Die Antiker installierten zu diesem Zweck das so genannte Dial Home Device (DHD).

DHDs haben eine Höhe von einem Meter und bestehen aus einer Säule und einer runden Auflage von einem Meter Durchmesser, die nach oben gewölbt ist und in der Mitte eine Halbkugel trägt. Das Kopfstück ist in einem 35 - 45 Grad Winkel geneigt und zeigt 38 Symbole, die in zwei Kreisen mit jeweils 19 Stück angeordnet sind. Die große rote Kuppel in der Mitte des Kopfstücks wird benutzt, um das Stargate zu aktivieren. Das DHD übernimmt auch die Energieversorgung des Stargates und enthält die Sicherheitsprotokolle für Stargatereisen.[9]

Ein Stargate ohne DHD oder andere Energiequelle hat in der Regel genug Energie für ein weiteres Wurmloch; dafür muss dann aber manuell gewählt werden.[16]

Anwahlcomputer[Bearbeiten]

Da das Stargate-Center kein DHD besitzt, wird das Stargate über einen Anwahlcomputer gesteuert. Dieser Computer und sein Programm, die immer noch verbessert werden, wurden im Laufe von 15 Jahren entwickelt.[7] Die Nachteile des Anwahlcomputers sind unter anderem ein um 10 % höherer Energieverbrauch des Tores und ein langsamerer Anwahlvorgang. Selbst nach 5 Jahren im Einsatz ignorierte das Anwahlprogramm noch 220 der 400 möglichen Rückmeldungen des Tores.[9] Auch Atlantis nutzt einen Anwahlcomputer, der allerdings nicht die Mängel des Erdcomputers aufweist.

Fernbedienung[Bearbeiten]

Alternativ dazu gibt es bei einigen Völkern bzw. in der Zukunft die Möglichkeit, mit einem Handgerät oder (scheinbar) ganz ohne weiteres Hilfsmittel ein Wurmloch zu etablieren (s. DHD).[17][18] Auch Ba'al ist in der Lage, ein Stargate durch einen Art Mini-DHD anzusteuern und mit Energie zu versorgen.[15]

Die Besatzung des Antiker-Raumschiffes Destiny verfügt über Stargate-Fernbedienungen für die Anwahl eines Stargates. Dafür kann in dem Gerät direkt eine komplette Toradresse aus einer Liste ausgewählt werden und man muss die Symbole nicht einzeln eingeben. Da viele Stargates in weit entfernten Galaxien über kein DHD verfügen, ist dies zudem die einzige Anwahlmöglichkeit. Ob die Fernbedienungen auch die Energieversorgung übernehmen ist unbekannt, aber unwahrscheinlich.[19]

Manuelle Anwahl[Bearbeiten]

Neben den erwähnten Möglichkeiten gibt es noch die Variante, das Stargate manuell anzuwählen, d. h. die Chevrons per Hand durch Drehen des Stargateringe einzurasten. Hierbei muss allerdings eine Energiequelle an das Stargate angeschlossen sein, um die nötige Energie zum Etablieren eines Wurmloches zu liefern. Außerdem funktioniert dies nur bei den Stargates in der Milchstraße und nicht bei Stargates in der Pegasus-Galaxie.[20]

Ein weiteres Problem hierbei ist, dass ein defektes DHD die manuelle Anwahl blockieren kann.[21]

Funktion[Bearbeiten]

Kawoosh bei der Aktivierung des irdischen Stargates Stargate Film
Sobald ein zweites Stargate auf einem anderen Planeten angewählt ist, öffnet sich das Stargate mit einer leuchtenden Fontäne (Vortex), welche Samantha Carter als Kawoosh bezeichnet.[22] Hierbei handelt es sich um Plasma, welches alles verdampft, was es berührt. Danach ist eine in der Mitte leuchtende, blaue Oberfläche zu sehen, die an einen bewegten Wasserspiegel erinnert, und die als Ereignishorizont bezeichnet wird. Wird ein Handgerät oder gar kein Hilfsmittel benutzt, entsteht auch kein Vortex.[A 1]

Sobald zwischen Ausgangs- und Zieltor eine Verbindung hergestellt ist, kann man durch das Stargate hindurchgehen. Die Reise ist ziemlich unangenehm, es ist sehr kalt und man verspürt den Drang einzuatmen. Durchschreitet ein Objekt oder ein Lebewesen das Tor, so wird es in seine molekularen Bestandteile zerlegt, durch ein Wurmloch geschickt und am anderen Ende wieder zusammengesetzt.

Das System der Stargates ist so konzipiert, dass jedem Planeten eine Adresse zugeordnet wird. Deshalb kann nicht mehr als ein Wurmloch zur gleichen Zeit von oder zu einem Planeten geöffnet werden.[23] Durch eine Manipulation des Anwahlgerätes, entwickelt von Ba'al bzw. Nerus, ist es allerdings möglich, alle Sternentore auf einmal anzuwählen.[24] Da dieses Verfahren nur eingesetzt wurde, um eine Energiewelle zu übertragen, ist unklar was passiert, wenn dabei Materie übertragen wird bzw. ob dies überhaupt möglich ist.

Transportrichtung[Bearbeiten]

siehe auch: Vermutungen und widersprüchliche Fakten

Da der Energiebedarf zum Aufbau eines Wurmloches extrem hoch ist und die Stabilität eines Wurmloches mit der Größe abnimmt, benutzt das Stargate nur ein Mini-Wurmloch. Daher müssen die Transportobjekte vor dem Transport in ihre Moleküle und Atome zerlegt werden und anschließend als geladener Materiestrom übertragen werden.[25] Dieser Materiestrom ist sogar in der Lage mit Objekten zwischen den verbundenen Stargate zu interagieren.[8]

Wohl um Probleme während des Transports zu vermeiden ist keine Zwei-Wege-Übertragung möglich, da es sonst möglicherweise zur Vermischung der Ströme kommen könnte. Das Mini-Wurmloch ist sehr wohl in der Lage, wie ein echtes Wurmloch Übertragungen in beide Richtungen zu ermöglichen, daher kann manche Energieform das Stargate auch in Gegenrichtung passieren.

  • Funkwellen und die Datenübertragung eines MALP funktionieren entgegen der Transportrichtung. (z. B. in SG1_03x17SG1 3x17 O'Neill und Laira)
  • Gravitation eines Schwarzen Lochs kann ein Stargate auch entgegen der Transportrichtung passieren.[26]
  • Die Energieübertragung einer Wasserlebensform funktioniert entgegen der Transportrichtung.[27]
  • Gammastrahlung von einer Atombombenexplosion kann ein Stargate entgegen der Transportrichtung passieren.[4]
  • Ebenso kann sich eine Energielebensform entgegen der Transportrichtung durch ein Stargate bewegen.[28]

Es gibt eine Begebenheit, die die Problematik der Transportrichtung gut erkennen lässt. Als das Stargate-Center das ehemals verschüttete und nun flach liegende Stargate auf Edora anwählt und ein MALP hindurch schickt, fällt das MALP nach wenigen Sekunden wieder rückwärts in das offene Stargate. Dabei bricht die Funkverbindung ab, aber das MALP rematerialisiert sich nicht im irdischen Stargate.[29]

Es ist aber unbekannt, ob das MALP einfach durch den Ereignishorizont hindurch gefallen ist und auf dem Boden zerschellte oder vom Ereignishorizont dematerialisiert wurde, da keine entsprechende Szene in der entsprechenden Episode existiert. So oder so kam es jedenfalls nicht auf der Erde an, was die Einbahnstraße einer Stargate-Wurmlochverbindung für Materie untermauert.

Sicherheitssysteme[Bearbeiten]

  • Wenn Materie durch das Tor kommt, wird diese in Kristallen zwischengespeichert, bis das komplette Muster angekommen ist. Erst danach wird das Objekt rematerialisiert.
    • Falls die Übertragung abrupt abbricht (z. B. durch Zerstörung des Start-Tores) bevor die Übertragung komplett ist, bleibt das Objekt vorübergehend im Speicher. Dieses Speicher-Muster kann mithilfe eines DHD manuell rematerialisiert werden. Dafür muss man den Hauptsteuerkristall entfernen und den orangenen Knopf in der Mitte drücken.[9]
  • Daneben gibt es noch ein Sicherheitssystem, welches verhindert, dass eine Wurmlochverbindung abgebrochen wird, solange ein Objekt in den Ereignishorizont ragt.
    • Hält eine Person beispielsweise einen Arm in den Ereignishorizont, bleibt das Wurmloch solange offen, bis die maximale Öffnungszeit erreicht wurde.[30][31][19]
    • Allerdings ist diese Schutzmaßnahme begrenzt. Wenn die maximale Öffnungszeit von 38 Minuten erreicht ist, wird eine Wurmlochverbindung auch dann abgebrochen, wenn ein Objekt nicht vollständig übertragen wurde.[31] So schließt sich das Stargate in einem alternativen Stargate-Center, während gerade ein Jaffa den Ereignishorizont passiert hat. Dabei wird die Stabwaffe, welche nicht vollständig dematerialisiert wurde, in zwei Stücke geteilt.[32]
    • Zumindest in den Stargates der ersten Generation kann die Verbindung durch das Strecken eines Arms in den Ereignishorizont allerdings auch nach Ablauf der eigentlich maximalen Öffnungszeit offen gehalten werden.[19]
    • Diese Sicherungsmaßnahme kann auch manuell überbrückt werden, sodass der Ereignishorizont ein Objekt in zwei Teil zerlegen kann, sofern etwas hineinragt. Dies wurde bereits in den Anfängen des Stargate-Programms genutzt, um den Goa'uld im Kopf von Kawalsky zu töten.[33]
  • Es gibt ein Sicherheitssystem, das dafür sorgt, dass sich kein Wurmloch etabliert, falls dieses durch eine Sonne führen würde.[8] Das Wahlsystem der Erde kann jedoch diesen Schutzmechanismus umgehen.

Stargateschutz-Modifikationen[Bearbeiten]

Bei einigen Stargates wurde zum Schutz gegen eindringende Gefahren ein Stargateschutz montiert. Üblicherweise sind dies entweder eine mechanische Iris oder ein Stargateschild.

Neben einer Schutzhardware, kann das Stargate auch über die Software geschützt werden:

  • Anubis modifizierte das Stargate auf dem Planeten P3X-584 derart, dass es ankommende organische Materie und Lebensformen blockierte und die im Musterpuffer gespeicherte Materie automatisch auf ein anderes, willkürlich festgelegtes Stargate weiterleitete. Nur mit dem richtigen Zugangscode konnte SG-1 diesen Planeten betreten. Auf anorganische Materie wie das MALP hatte diese Schutzvorrichtung keine Auswirkungen.[34]
  • Janus modifizierte das Stargate von Atlantis derart, dass es alle ankommenden Wurmlöcher blockierte, abgesehen von der Erde. Dieser Schutz wurde aber erst eingerichtet, nachdem eine alternative Doktor Weir mit seinem Zeitreise-Jumper in die Vergangenheit geschickt wurde und über den Tod ihres Teams erzählte. Diese Modifikation von Janus war zusammen mit der Auftauchautomatik der Stadt und der ZPM-Umschaltung eine Reihe von ihm getätigter Maßnahmen, um den Verlauf der Geschichte zu verändern und das Team von Weir zu retten.[35]
  • Das Stargate der Ikarus-Basis wurde so modifiziert, dass es ausnahmslos alle eingehenden Wurmlöcher ignorierte und nicht von außen angewählt werden konnte. Dies war eine Sicherungsmaßnahme, da der Planetenkern als Energiequelle für das neunte Chevron sehr instabil war.
Es ist nicht bekannt, ob die Tau'ri oder die Antiker dieser Schutzmaßnahme installierten.

^Wirkung von extremer Schwerkraft auf das Stargate[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schwarzes Loch

^Blockade eines Stargates[Bearbeiten]

Hauptartikel: Stargateschutz
Es ist möglich ein Stargate zu blockieren, sodass es keine eingehenden Wurmlöcher mehr annimmt. Entscheidend dafür ist, dass der gesamte Ereignishorizont blockiert wird.

Die einfachste Methode ein Stargate zu blockieren, ist es, dass Stargate einfach zu vergraben.

  • Die Nox vergruben zeitweise ihr Stargate, nachdem die Goa'uld und die Tau'ri ihre Heimatwelt betraten und sich gegenseitig bekämpften.[36]
  • Das Stargate auf P2X-416 war einige Zeit in einen Felsen begraben worden und wurde erst nach mehreren hundert Jahren von Archäologen wieder frei gelegt. Zufälligerweise war dies unmittelbar, bevor ein Team von der Erde dieses Stargate anwählte.[37]
  • Die Tagreaner vergruben ebenfalls ihr Stargate und löschten nahezu alle Aufzeichnungen darüber. Erst als ein Team von der Erde mit der Prometheus dort notlanden musste, wurde das Stargate wieder gefunden und ausgegraben.[38]
  • Lava bzw. Magma kann ein Stargate ebenfalls blockieren. Auf dem Planeten Taranis versank das Stargate in einen frischen Lavastrom und konnte anschließend nicht mehr von Atlantis angewählt werden. Es ist allerdings nicht bekannt, ob das Stargate beim Eintritt in die Magma nur blockiert oder ganz zerstört wurde.[39]

Bei einer Flüssigkeit kommt es jedoch anscheinend auf die Dichte an. So kann Wasser eines Ozeans kein Stargate blockieren. Daher konnten die Russen am Anfang ihres kurzen Stargate-Programms einen Planeten anwählen, bei dem das Stargate vollständig unter Wasser lag. Vermutlich wurde bei dem Kawoosh das Wasser entweder verdrängt oder "vernichtet".[27]

Sollte allerdings ein Stargate verschüttet werden, welches gerade eine Wurmlochverbindung aktiv hält, kann es passieren, dass es nicht blockiert wird. Auf Edora wurde ein gerade aktives Stargate durch einen Meteoriteneinschlag verschüttet, jedoch wurde es nicht blockiert, da der aktive Ereignishorizont dafür gesorgt hat, dass das Gestein sich nicht in diesem festsetzen konnte, da er jede eindringende Materie sofort dematerialisierte. Bei einer späteren Rettungsaktion wurde dieser Umstand genutzt, indem Carter einen Partikelstrahl durch das Stargate nach Edora sendete und das Gestein über dem Stargate in heißes Gas (Plasma) verwandelte. Anschließend konnte eine weitere Aktivierung den Vortex des Stargate soweit ausdehnen, dass ein Hohlraum entstand, welcher für eine Person oder ein MALP ausreichte, um das Stargate zu passieren.[29]

Aus dieser Episode wird nochmals deutlich, dass sich der Vortex nur bildet, wenn ein ausreichend großer Hohlraum zwischen Ereignishorizont und einer festen Materie ist. In Gasen und Flüssigkeiten kann sich der Vortex allerdings anscheinend immer bilden.

Die irdische Iris kann das irdische Stargate auch blockieren. Normalerweise ist dieses Iris als Schutzmechanismus installiert worden, damit bei unerlaubter Fremdaktivierung keine Objekte auf der irdischen Seite materialisieren können. Dafür wurde diese Iris im geschlossenen Zustand nur wenige Mikrometer vom Ereignishorizont entfernt installiert. Dies reicht allerdings noch aus, dass sich subatomare Partikel rematerialisieren können.[40][29] Wird diese Iris jedoch weiter in die Ebene des Ereignishorizont verschoben, nimmt das Stargate keine eingehenden Wurmlöcher mehr an und man kann auch nicht mehr raus wählen, solange die Iris geschlossen ist. Dies wurde bisher nur einmal gemacht, nachdem Teal'c im Puffer des Stargate gefangen war und jede weitere Aktivierung diesen Puffer gelöscht hätte.[9]

^Bekannte Stargatefehlfunktionen oder erwähnenswerte Ereignisse[Bearbeiten]

  • Die Qualen des Tantalus - Aufgrund dessen dass auf Heliopolis das DHD defekt war, wurde erstmals ein Sternentor außerhalb des Stargate-Centers manuell angewählt. Die dafür benötigte Energie wurde von Blitzen aufgenommen und an das Stargate weitergeleitet. Damit steht fest, dass ein freistehendes Stargate, egal auf welchem Planeten, die natürliche Energie von Blitzen aufnehmen und speichern kann, sofern es von einem Blitz getroffen wird.
  • Im ewigen Eis - Während der Rauswahl von P4A-771 wurden dessen Stargate von permanentem Stabwaffenfeuer getroffen und sein Energiespeicher wurde überladen. Infolgedessen wurden die Materiesignaturen von Major Carter und Colonel O'Neill nicht an das Tor im Stargate-Center weitergeleitet, sondern sie kamen durch das Tor in der Antarktis heraus, da die Wurmlochverbindung durch die Überlastung auf ein anderes Stargate sprang. Dieser Sprungeffekt von Wurmlöchern bei energetischer Überlastung wurden später nochmals absichtlich in den Episoden Das zweite Tor, Das schwarze Loch und Das Pegasus-Prinzip herbeigeführt.
  • Die fünfte Spezies - Bei der Anwahl des Asgard-Heimatplaneten in einer anderen Galaxie wurde erstmals das 8. Chevron vom irdischen Tor genutzt. Außerdem musste für diese Wurmlochverbindung eine zusätzliche Energiequelle an das Tor angeschlossen werden, welche von einem Stabwaffenenergiemodul gespeist wurde, da das Tor wesentlich mehr Energie benötigte als im normalen Betrieb. Nebenbei schrieb O'Neill mithilfe des Antikerwissens ein neues Subprogramm, welches dem Stargate-Center ermöglichte auch Sternentore zu lokalisieren, die nicht in der Kartusche von Abydos enthalten waren.
  • Das schwarze Loch - Das Stargate-Center wählte den Planeten P3W-451 an, der gerade in ein Schwarzes Loch stürzte. Aufgrund der extremen Schwerkraft und der damit verbundenen Zeitdehnung auf P3W-451 konnte die Wurmlochverbindung nicht unterbrochen werden. Zudem kam die Zeitdehnung und auch die Gravitation durch das Wurmloch hindurch auf die Erde und zwar erst die Wirkung (Zeitdehnung) und erst als zweites die Ursache (Gravitation). Durch absichtliche Überlastung des Stargates durch eine zielgerichtete Bombenexplosion sprang das Wurmloch auf einen anderen Planeten über und konnte abgeschaltet werden.
  • Das zweite Tor - Das Tor auf Madrona wurde während der Rauswahl zur Erde von SG-1 mithilfe eines elektrischen Generators absichtlich überladen, damit das Wurmloch auf das zweite irdische Tor übersprang, um ein MALP dorthin senden zu können, nachdem dieses gestohlen worden war.
  • 1969 - Bei der Anwahl von P2X-555 durchkreuzte das Wurmloch eine starke Sonneneruption, da die Sonne zu diesem Zeitpunkt auf der Sichtlinie Erde-P2X-555 lag. Die Materiesignatur im Wurmloch (SG-1) wurde infolge dieser Sonneneruption in die Vergangenheit versetzt und kam wieder auf der Erde an und zwar an der gleichen Stelle, wo Jahre später das Stargate stehen sollte, obwohl kein Stargate vorhanden war. Der gleiche Effekt wurde in 2010 absichtlich benutzt, um eine Botschaft von Jack O'Neill in die Vergangenheit zu schicken.
  • O'Neill und Laira - Während der Evakuierung von Edora zur Erde wurde das Stargate auf Edora von einem Meteoriten getroffen. Dabei wurde die Wurmlochverbindung abrupt unterbrochen. Das Stargate überstand die Kollision und wurde lediglich zusammen mit dem DHD, welches ebenfalls nicht zerstört wurde, verschüttet.
  • Kein Ende in Sicht - Eine Antiker-Vorrichtung auf P4X-639 leitete Energie aus einem geomagnetischen Sturm in das Subraumfeld des dortigen Stargates. Dabei wurden mehrere Planeten (mindestens 14) gleichzeitig angewählt und eine riesige Subraumblase innerhalb des Normalraums zwischen den angewählten Planeten erzeugt. Innerhalb dieser Subraumblase wurden alle Objekte und Lebewesen in einer Zeitschleife gefangen.
  • Planet des Wassers - Einer außerirdischen Wasserlebensform gelingt es, das Sternentor länger als 38 Minuten aufrecht zu erhalten, obwohl es sich aus ihrer Perspektive um ein eingehendes Wurmloch handelt. Sie schaffen es dadurch, dass sie ein stetiges Funksignal mithilfe einer russischen Sonde durch das Stargate senden und ihr eigenes Tor mit externer Energie versorgen.
  • 2010 - In einer alternativen Zukunft wählte SG-1 mit Absicht das Sternentor zu einem hinter der Sonne gelegenen Planeten während einer Sonneneruption an, um eine Nachricht in die Vergangenheit zu schicken, die die Menschheit retten sollte.
  • Die falsche Wahl - Eine außerirdische Energielebensform gelangt entgegen der üblichen Transportrichtung durch das Stargate auf die Erde. Das ist das erste und einzige Mal, dass ein Lebewesen das Wurmloch in der „falschen“ Richtung passiert.
  • Exodus - Das Stargate von Vorash wurde mit einem Ha'tak-Raumschiff in den Zentralstern eben dieses Planeten geschickt, nachdem man das Tor auf P3W-451 angewählt hatte, ein Planet der von einem Schwarzen Loch zerrissen und verschlungen wurde. Der Masseverlust der Vorash-Sonne durch die Wurmlochverbindung zu dem Schwarzen Loch ließ sie instabil werden und in einer Supernova-Explosion vergehen, wobei Vorash und eine Flotte von Goa'uld-Schiffen in dessen Orbit vernichtet wurde.
  • Roter Himmel - Bei der Anwahl des Planeten K'Tau durchquerte das Wurmloch den Stern von K'Tau, wobei die chemische Zusammensetzung dieses Sterns dabei versehentlich verändert wurde. Daraufhin verschob sich sein elektromagnetischer Spektralbereich ins Rote, wodurch der Planet langsam unbewohnbar wurde. In letzter Minute konnten die Asgard dieses Problem lösen. Normalweise hätte ein DHD verhindert, dass Wurmlöcher in solchen Situationen aufgebaut werden können. Da das Stargate-Center jedoch kein DHD hat und nur den Anwahlcomputer, wurden die Fehlermeldungen des Stargates beim Wurmlochaufbau ignoriert.
  • 48 Stunden - Während SG-1 durch das Wurmloch auf dem Rückweg zur Erde war, wurde das Ausgangsgate auf P3X-116 von einem Raumschiff getroffen, welches zuvor von Teal'c abgeschossen worden war, und die Wurmlochverbindung brach zusammen bevor die Materiesignatur von Teal'c sich am Stargate-Center-Stargate materialisieren konnte. Seine Materiesignatur blieb im Pufferkristall des Stargate zurück und wäre bei der nächsten Aktivierung des Stargates gelöscht worden. Mithilfe des DHD der Russen und der Entfernung des zentralen Steuerkristalls konnte auch ohne Wurmlochverbindung ein Ereignishorizont generiert werden, wodurch Teal'c aus dem Materiesignaturpuffer des Stargate rematerialisiert werden konnte.
  • Wiedergutmachung, Teil 1 / Wiedergutmachung, Teil 2 - Das irdische Stargate explodierte im Erdorbit, nachdem sich sein interner Energiepuffer (Kondensator) überladen hatte. Dies geschah dadurch, dass Anubis eine Antiker-Vorrichtung dazu benutzte, einen stetigen Energiefluss zu übertragen, welcher nicht unterbrochen oder abgeleitet werden konnte und sich im Energiepuffer des Stargates aufsummierte. Die irdische Iris hatte diesen Vorgang nur verzögern, aber nicht aufhalten können. Zudem verhinderte die Antiker-Vorrichtung, dass sich die Wurmlochverbindung nach den üblichen 38 Minuten abschaltete. Insgesamt dauerte der Überladungsvorgang ca. zwei Tage.
  • Avenger 2.0 - Ein Computervirus von Doktor Felger, genannt Avenger, wurde an das Sternentor von P5S-117 gesendet, um dieses unbrauchbar zu machen. Dieses Virus sollte das gespeicherte Koordinatensystem so verändern, dass dieses Sternentor nicht mehr herauswählen konnte, da es kein Ziel mehr fixieren sollte. Stattdessen löste, nach der Entdeckung des Originalvirus durch Ba'al, eine von Ba'al veränderte Variante dieses Computervirus einen DHD-Update-Zyklus innerhalb des Sternentornetzwerkes aus und infizierte sämtliche DHDs bzw. Stargates mit dem veränderten Virus und damit mit einem veränderten Koordinatensystem. Lediglich das Stargate auf der Erde konnte noch benutzt werden, da es über kein DHD verfügt und sich somit nicht „anstecken“ konnte. Ein Antivirus-Programm und das Aufspielen eines neuen, von dem irdischen Anwahlcomputerbetriebssystem abgeleiteten Koordinatensystems durch den nächsten DHD-Update-Zyklus machte das Sternentornetzwerk wieder benutzbar.
  • Abrechnung, Teil 2 - Um die Replikatoren zu vernichten, wurden von Dakara aus alle Stargates des Milchstraßen-Gatenetzwerkes gleichzeitig angewählt und es wurde aus einer Antiker-Vorrichtung eine Energiewelle zu allen Planeten übertragen, die die Replikatoren vernichtete. Vermutlich eine Erweiterung der Funktionsweise des Stargate auf P4X-639, welches für seine Zeitschleifensubraumblase immerhin mindestens 14 Planeten gleichzeitig anwählen konnte. Möglicherweise hat Nerus, der Erfinder oder besser gesagt Entdecker dieses Verfahrens, sein Wissen oder die Idee von dem Stargate von eben diesem Planeten.'
  • Der Prototyp - Das Stargate auf einem Außenposten von Anubis wurde von ihm so manipuliert, dass es die ankommende Materiesignatur einer Person nicht zurückverwandelt, sondern stattdessen speichert und an ein anderes, willkürlich angewähltes Tor weiterleitet. Nur ein bestimmtes Funksignal mit dem richtigen Code kann das Tor freischalten. Unbelebte Materie kann dieses Tor jedoch unbeeinflusst passieren, genau wie diese Programmierung anscheinend keinen Einfluss auf ausgehende Transfers hatte. Diese Verwendung eines Stargates hat Samantha Carter wahrscheinlich auf die Idee einer intergalaktischen Gatebrücke zwischen Pegasus und der Milchstraße gebracht.[41]
  • Das Schutzschild - Das Stargate auf Kallana überstand eine unmittelbare 1+ Gt TNT-thermonukleare Explosion eines Mark 9-Sprengkopfs, der eine Invasion von Ori-Armeen durch dieses Stargate stoppen sollte. Zudem blieb auch das eingehende Wurmloch intakt und offen.
  • Der Ripple-Effekt - Durch einen absichtlichen Energiestoß in ein Wurmloch, welches sich in der Nähe eines Schwarzen Loches befand, wurde ein Quantenspalt geschaffen, wodurch sich die Wurmlöcher mehrerer Realitäten überschnitten und es ständig zu Fehlleitungen von SG-Teams in eine einzige Realität kam. Es stellte sich heraus, dass ein SG-1-Team einer anderen Realität dafür verantwortlich war, da sie das ZPM von Atlantis stehlen wollten, um es in ihre Realität zu bringen. Mithilfe einer Asgard-Energiekanone, die eine gezielte Fehlleitung von Wurmlöchern provozierte, konnten die anderen SG-Teams in ihrer Realitäten zurückgebracht werden. Der Quantenspalt wurde anschließend eliminiert.
  • Das Pegasus-Prinzip - Ein Stargate in der Pegasus-Galaxie, welches eine Wurmlochverbindung zu einem anderen Stargate in der Milchstraße hatte, wurde von einer Explosion eines Wraith-Basisschiffes getroffen, woraufhin das Wurmloch auf das Supergate übersprang und dieses blockierte. Anschließend wurde das Stargate in der Pegasus-Galaxie von einem schwarzen Loch in dessen Ereignishorizont gesogen, damit es für lange Zeit aktiv bleiben konnte.
  • Die Suche, Teil 1 / Die Suche, Teil 2 - Den Antikern gelang es, einen Transporter in Form eines Obelisken mit einem Stargate zu verknüpfen. Auf diese Art und Weise wurde in regelmäßigen Zeitabständen das Labor von Merlin auf einen anderen Planeten gebeamt, um es für Angreifer schwerer auffindbar zu machen. Dies ist der Beweis, dass zumindestens in Transportrichtung Beamen durch ein Stargatewurmloch möglich ist.
  • Der letzte Mann - Bei der Anwahl von Atlantis durchkreuzte das Wurmloch eine starke Sonneneruption, ähnlich derjenigen aus 1969. Die Materiesignatur im Wurmloch (Lt. Col. Sheppard) wurde infolge dieser Sonneneruption 48.000 Jahre in die Zukunft versetzt und kam wieder in Atlantis an, das inzwischen menschenleer mitten in einer Wüste steht. Durch erneutes Ausnutzen einer Sonneneruption wird Sheppard mithilfe eines Hologramms von Dr. McKay wieder in seine richtige Zeit zurückbefördert.
  • Geist in der Maschine - Durch eine Fehlfunktion rammt ein Puddle Jumper ein Spacegate, welches abdriftet. Das orbitale Stargate aktiviert sein Manövriertriebwerke, um sich in einem Orbit zu halten und sich wieder gegenüber der Umlaufbahn aufzurichten.
  • Erster Kontakt - Durch eine Interferenz mit dem Attero-Gerät explodiert das Stargate von Atlantis. Nur durch den Einsatz des Schildes kann die komplette Zerstörung der Stadt abgewendet werden.
  • Feind in Sicht - Ein Stargate auf einem verbesserten Wraith-Basisschiff blockiert mit seinem Stargate das irdische Stargate, nachdem es den Orbit der Erde erreicht hat. Auch kann es das Stargate der Stadt Atlantis dominieren, welches später hinzukommt.

^Stabilität eines Stargates[Bearbeiten]

Öfters wurden Stargates zerstört.[42][43] Samantha Carter erwähnte einmal sogar, dass das Naquadah im Gate die Explosion eines Sprengkörpers verstärken würde.[42]

Bisher kann eine Maschine es zerstören, die nur dafür von den Antikern gebaut wurde. Der Grund für den Bau einer solchen Waffe ist unklar. Sie wurde jedoch zerstört.[10]

Hier sind einige extreme Situationen, in denen ein Stargate überlebt hat:

  • Überwindung des Ereignishorizontes eines Schwarzen Loches[26], was später eine Sonne zum Kollabieren bringt[44]. Ob das zweite Stargate die Zerstörung der Sonne überstanden hat ist ungewiss, jedoch wahrscheinlich.
  • Zündung mehrerer Mark IX Atomsprengköpfe[45][46]
  • Stargate übersteht einen Meteoriteneinschlag[29]

^Stargatetypen[Bearbeiten]

Abbildung Beschreibung Erbauer
Das Universe Stargate Das Stargate der ersten Generation wurde von unbemannten Schiffen im Universum außerhalb der von Menschen bewohnten Gebieten verteilt. Das Stargate dreht sich komplett, mitsamt Chevrons. Es ist der erste Prototyp und hat daher eine geringe Reichweite [47]. Auch sind keine DHDs auf den Planeten vorhanden. Die Anwahl auf den Planeten erfolgt mittels der Steuerkonsole der Fliegenden Augen.[19] Des Weiteren sind Destiny-Stargates sehr viel zerbrechlicher als Pegasus- oder Milchstraßengates, so kann ein Schuss einer Drohne bereits den Anwahlring komplett zerstören.[48] Antiker
Stargate der Milchstraße Die zweite Generation Stargates, die eine ganze Galaxie abdecken, sind in der Milchstraße und in der Ida-Galaxie, bzw. auf Othala stationiert. Die Anwahlsequenz durch einen drehenden Ring ist analog und folglich auch langsamer.[7] Antiker
Stargate der Pegasus-Galaxie Dritte Generation von Stargates verbindet die Planeten in der Pegasus-Galaxie, schnelle, digitale Anwahlsequenz.[49] Antiker
Spacegate Spacegate Variante Spacegate genannte Variante der Stargates in der Pegasus-Galaxie im Orbit eines Planeten.[41]; Man kann im zweiten Bild sehen wie die Steuerungsdüsen aktiv sind und das Stargate im Orbit halten.[50]
Es gibt in den Staffeln 3-5 in Stargate Atlantis auch Spacegates mit nur 8 Chevrons. Dies wird aber im Allgemeinen als SFX-Fehler angesehen und nicht als Serienfakt.
Antiker
Supergate Supergate, extrem großes Stargate, geeignet zum Reisen zwischen verschiedenen Galaxien.[46] Ori

Stargate-Einzelexemplare[Bearbeiten]

Abbildung Beschreibung Artikel Erbauer
Alternatives Milchstraßengate der Tollaner Dem Design der Tollanertechnologie angepasstes Gate, das nur auf dem neuen Heimatplaneten der Tollaner eingesetzt wurde.[51][52] Stargate (Tollaner) Tollaner, Nox
Miniaturgate von Orlin Miniaturversion eines Stargates, nur zur einmaligen Verwendung geeignet, verbindet auch nur zu einem speziellen Planeten.[53] Stargate (Orlin) Orlin
Stargatesatellit Der Stargatesatellit der Asuraner mit einem Stargate oder Spacegate mit nur 8 Chevrons.[A 2]
Es ist unklar ob dies eine Eigenkonstruktion der Pegasus-Replikatoren (Asuraner) oder ein geklautes Spacegate ist.[54]
Stargatesatellit Asuraner (oder sie haben es von den Antiker übernommen)

^Außerirdische Bezeichnungen[Bearbeiten]

Bezeichnung Volk/Rasse
Chappa'ai Goa'uld, Jaffa, Menschen unter der Herrschaft der Goa'uld
Annulus Menschen von K'Tau[8]
Ring der Vorfahren Die meisten Menschen der Pegasus-Galaxie
Kreis der Dunkelheit Mittelalterliches Volk in SG1_03x08SG1 3x08 Dämonen
Ring der Götter Tagrea[38][55]
Kakona-Zirkel Byrsa auf Carthago, P3X-1279, wörtlich „Ring des Übels/Leids“[56]
Kreis aus stehendem Wasser Salish-Indianer von PXY-887
Astria Porta Antiker, als sie sich noch Alteraner nannten
Steintor Die Edoraner
Portal Wraith
Wraith-Brunnen Bewohner von M7G-677

^Medien[Bearbeiten]

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Alle 27 Medien zum Thema Stargate können in dieser Liste gefunden werden.
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Der Aufbau des Tores[Bearbeiten]

Verschiedene Sternentore[Bearbeiten]

Milchstraßengates[Bearbeiten]

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Alle 203 Medien zum Thema Milchstraßen-Stargates können in dieser Liste gefunden werden.
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Das Atlantis-Gate[Bearbeiten]

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Alle 69 Medien zum Thema Pegasus-Stargate können in dieser Liste gefunden werden.
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Die Gates aus der ersten Generation[Bearbeiten]

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Alle 60 Medien zum Thema Stargates aus Stargate Universe können in dieser Liste gefunden werden.
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Reisen durch verschiedene Arten von Wurmlöchern[Bearbeiten]

Hinter den Kulissen[Bearbeiten]

Sonstige[Bearbeiten]

^Episoden[Bearbeiten]

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Achtung: Da das Stargate natürlich ein elementares Objekt aller drei Serien ist, werden in diesem Abschnitt nur die Episoden aufgelistet, in denen das Tor nicht vorkommt.
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Begründung: Liste unvollständig
Hilf mit, ihn zu verbessern und entferne diese Markierung, sobald alle entsprechenden Mängel beseitigt sind. Hilfe dazu findest du im Handbuch.

Stargate Kommando SG-1

Stargate Atlantis

Stargate Universe

^Probleme und Fehler[Bearbeiten]

Pictogram voting info.svg Dieser Abschnitt soll nur Punkte zum Episodeninhalt enthalten! Diskussionen, Anmerkungen und ähnliches zum Artikelinhalt haben auf der Diskussionsseite ihren Platz.
Diskussionen zu den nachfolgenden Punkten dürfen nur auf der Diskussionsseite geführt werden!
Beantwortete Punkte befinden sich hier, eine Übersicht über alle wiederkehrenden Fehler ist hier zu finden.
Pictogram voting info.svg
  • In SG1_10x16SG1 10x16 Die Geiselnahme wird das Stargate manuell angewählt, dabei werden die Chevrons in ungewöhnlicher Reihenfolge aktiviert.
Normal: rechts oben, rechts mitte, rechts unten, links unten, links mitte, links oben, mitte oben
In dieser Episode: links oben, links mitte, rechts oben, links unten, rechts mitte, rechts unten, mitte oben
  • Beim Anwahlcomputer des Stargate-Centers wird bei den meisten Episoden die Adresse von Abydos gewählt, obwohl das Ziel ein anderer Planet ist.
  • Alle Stargates in der Milchstraße haben dieselben Glyphen (Sternbilder), mit Ausnahme von Abydos. (Arrow-right.png Diskussionsseite)
  • Das Stargate schließt sich immer, sobald alle Reisenden hindurch gegangen sind. Passieren zwei sofort den Ereignishorizont und zwei zögern, bleibt es offen. Gehen alle Reisenden hindurch und es gibt Personen, welche zurückbleiben, schließt es sich ebenfalls sofort, nachdem alle, die hindurchgehen wollten, es getan haben. Woher „weiß“ das Stargate, wer alles durch das Tor reisen will bzw. wird?
    • Bei Reisen von der Erde zu anderen Planeten kann dies dadurch erklärt werden, dass das Stargate-Center das Tor manuell abschalten kann, sobald alle im Torraum befindlichen Personen das Tor passiert haben. Für Ankünfte auf der Erde oder Reisen zwischen anderen Planeten bleibt diese Frage jedoch ungeklärt.
    • Eine weitere Erklärung ist, dass ein Funksignal durchgeschickt wird. Wenn dies nicht gemacht wird, bricht das Wurmloch sofort, nach Aufbau, zusammen. Wenn das Funksignal nicht unterbrochen wird, bleibt das Stargate circa 38 min auf.
  • In manchen Episoden dreht sich der Ring des Empfänger-Stargates, wenn es von einem anderen Stargate angewählt wird, in einigen leuchten jedoch nur die Chevrons auf. Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass der Ring des transportablen Requisitengates nicht drehbar ist (siehe Hintergrundinformationen).
  • In einigen Episoden aktiviert sich das erste Chevron des Zielgates, kurz nachdem das Chevron des Ausgangsgates aktiviert wurde. Dies dürfte aber nicht geschehen, denn das Stargate kann erst „wissen“, dass es angewählt wurde, nachdem alle sechs bzw. sieben Chevrons eingerastet sind. Ansonsten hat das Chevron nur Bezug auf Dutzende von Gates mit dem gleichen Anfangssymbol. (Arrow-right.png Diskussionsseite)
  • Amelius entwickelte eigentlich die zweite Generation Stargates und nicht die erste, aber wer entwickelte dann die erste Generation?

^Vermutungen und widersprüchliche Fakten[Bearbeiten]

Betreten des Stargate entgegen der Transportrichtung[Bearbeiten]

Ein Fakt, der noch ungeklärt ist: Was passiert, wenn eine Person oder ein Gegenstand in das Zielgate eintritt, also gegen die Transportrichtung des Stargatesystem. Es gibt in den bisherigen Serien und Filmen keine Szene, wo dies geschieht, lediglich wurde gezeigt, was mit Personen passiert, die in den Kawoosh geraten.

  • Möglichkeit 1: Die Person oder der Gegenstand durchqueren das Energiefeld des Ereignishorizontes und kommen hinter dem Stargate ohne Beeinflussung heraus.
  • Möglichkeit 2: Die Person oder der Gegenstand werden einfach aufgelöst und sind verloren, ähnlich wie beim „Kawoosh“.
  • Möglichkeit 3: Die Person oder der Gegenstand werden vom Tor dematerialisiert und im Puffer gespeichert.
    • Möglichkeit 3a: Beim Abschalten des Tores bzw. der erneuten Aktivierung wird die Signatur gelöscht und die Person oder der Gegenstand ist verloren.
    • Möglichkeit 3b: Die Materiesignatur wird unmittelbar wieder rematerialisiert, als wäre die Person oder der Gegenstand ganz normal von einem anderen Stargate gekommen.
    • Möglichkeit 3c: Die Materiesignatur wird gespeichert und später entweder kurz vor der Deaktivierung des Tores wieder rematerialisiert oder bei der nächsten Rauswahl an das angewählte Zieltor weitergeleitet.

Siehe Diskussion

Aussage von Joseph Mallozzi[Bearbeiten]

The gate is not bi-directional so anyone walking in through the back of the puddle will step out into the front of the puddle. If they attempt to retrace their steps, they’ll end up traveling through the wormhole. Another similar question I get asked is “What happens if you enter an incoming wormhole?” The answer – You’ll be spat back out at a speed relative to that at which you entered it. (Joseph Mallozzi Blog)

Wenn man das Stargate von hinten durchschreitet, kommt man einfach vorn heraus, und wenn man in ein eingehendes Wurmloch tritt, wird man einfach zurückgestoßen. Für diese Tatsache gibt es zwar keinen Beleg aus der Serie, da Joseph Mallozzi aber einer der Produzenten war, kann man seine Aussage als halb-offizielle Bestätigung sehen.

Mehrere Stargates auf einem Planeten oder im Orbit (Gatedominanz)[Bearbeiten]

Ein weiterer Fakt, der nicht abschließend geklärt ist, ist die Frage, welches Stargate dominiert, wenn sich mehrere Stargates in relativ dichtem Abstand befinden. Es gibt hierzu zwar genügend Aussagen und Beispiele aus den Episoden von Stargate Kommando SG-1 und Stargate Atlantis, welche sich jedoch stellenweise widersprechen.

Fakten der Serien[Bearbeiten]

  1. Befindet sich eine Pegasus-Stargate und ein Milchstraßenstargate auf demselben Planeten bzw. auf derselben Koordinate, so dominiert laut Zelenka das Pegasus-Stargate über das Milchstraßengate.[57]
    • Laut Zelenka musste darum auf der Mittelstation der Stargate-Brücke eine Anpassung vorgenommen werden, damit das Pegasus-Stargate nicht ständig über das Milchstraßen-Stargate dominiert und so ankommende Wurmlöcher aus der Milchstraße abfängt.[57]
    • In SGA_05x20SGA 5x20 Feind in Sicht dominiert daher das Pegasus-Stargate im Erdorbit an Bord des Wraith-Basisschiffs gegenüber dem Milchstraßengate auf der Erde.
  2. Gibt es mehrere Stargates auf einem Planeten und nur ein Stargate besitzt ein DHD, so dominiert das Stargate mit dem DHD und leitet alle eingehenden Wurmlöcher auf sich um. Die Russen nutzen dies als Druckmittel, um Einfluss auf das Stargate-Programm zu nehmen.[27][9]
    • Im Widerspruch dazu steht SGA_03x20SGA 3x20 Der Angriff, da dort das Stargate im Stargatesatelliten dominiert, obwohl es augenscheinlich kein DHD besitzt, im Gegensatz zu dem Stargate in der Stadt Atlantis. Eine mögliche Erklärung ist das diese Stargate von den Replikatoren speziell zu diesem Zweck gebaut wurde.
    • Auch die Episode SG1_02x14SG1 2x14 Das zweite Tor steht dazu im Widerspruch, da dort das Stargate im Stargate-Center dominiert, obwohl der NID das zweite gestohlene Stargate mit dem dazugehörigen DHD betreibt.
  3. Wenn mehrere funktionsfähige Stargates des gleichen Netzwerks (Milchstraße oder Pegasus) mit je einem DHD anwesend sind, dominiert laut Aussage von Dr. Zelenka normalerweise das Stargate, welches zuerst vorhanden war.[58]
    • Entgegen dieser Aussage dominiert in SGA_03x20SGA 3x20 Der Angriff jedoch das Stargate im Gatesatelliten und nicht das zuerst vorhandene Stargate der Stadt Atlantis. Eine mögliche Erklärung ist das diese Stargate von den Replikatoren speziell zu diesem Zweck gebaut wurde.
    • In SGA_05x20SGA 5x20 Feind in Sicht dominiert hingegen das Stargate im Wraith-Basisschiff, da das Basisraumschiff vor der Stadt Atlantis die Reichweite der Erde erreicht hat.
  • Durch einen Energiestoß kann ein Wurmloch auf eines der nicht dominierenden Gates umgeleitet werden.[25][59]
  • Herauswählen können alle Gates gleichermaßen, solange keine Wurmlochverbindung eines anderen Stargates besteht. Hier kommt es alleine auf die Anwahlgeschwindigkeit an, welches Stargate zuerst ein Wurmloch etablieren kann.[59][27][54][58]

Schlussfolgerungen[Bearbeiten]

Es gibt keine exakte Lösung, da je nach Begebenheit mal ein Stargate mit DHD, mal ein Stargate ohne DHD, mal das Stargate welches zuerst da war, mal ein Stargate was neu hinzu gekommen ist, dominiert. Es wäre möglich, dass die Dominanz sich rein willkürlich festlegt oder an physikalischen Parametern wie Energiestand des Stargatepuffers oder DHD-Energiequelle festgemacht wird, auch ist möglich, dass die Dominanz durch die „Seriennummer“ oder Ursprungspunkt des Stargate oder irgendein Antiker-Protokoll festgelegt wird.

Eine mögliche Variante könnte so aussehen: Ein Stargate dominiert immer dann, wenn es mittels Ursprungspunkt über ein DHD-Subraumsignal im Stargatenetz registriert ist. Je nachdem welches Stargate sich zuerst „eingeloggt“ hat, dominiert es über alle anderen.

  1. Damit wäre geklärt, warum ein DHD-Stargate ein Stargate ohne DHD dominiert, da sich ein Stargate nur mit DHD bei anderen Gates über ein Subraumsignal „registrieren“ kann.[60]
  2. Damit wäre auch geklärt, warum ein Stargate dominiert, welches zuerst anwesend ist, da es zuerst mittels Subraumsignal sich mit benachbarten Gates in Verbindung setzen und die neue Position im Stargatenetzwerk mitteilen konnte. (Alle anderen Stargates „wissen“ dann, dass das Stargate mit dem Ursprungspunkt xyz nun die Adresse ABCDEF einnimmt.)
  • Allerdings bleibt hier das Problem die Begebenheiten aus der Episode SGA_03x20SGA 3x20 Der Angriff zu erklären. Alle anderen Dominanzfälle werden durch dieses Erklärungsmodell allerdings abgedeckt.

Maximale Öffnungszeit von 38 Minuten[Bearbeiten]

Es ist bekannt, dass eine Wurmlochverbindung eines Stargates im Normalfall nur 38 Minuten aufrecht erhalten werden kann. Dies wird unter anderem in SG1_02x16SG1 2x16 Das schwarze Loch, SG1_02x18SG1 2x18 Der Sturz des Sonnengottes, SG1_03x17SG1 3x17 O'Neill und Laira, SG1_04x07SG1 4x07 Planet des Wassers, SG1_04x15SG1 4x15 Kettenreaktion, SG1_06x01SG1 6x01 Wiedergutmachung, Teil 1, SG1_06x02SG1 6x02 Wiedergutmachung, Teil 2, SG1_09x06SG1 9x06 Das Schutzschild, SGA_01x04SGA 1x04 38 Minuten und SG1_03x20SG1 3x20 Harsesis' Rettung thematisiert und bestätigt.

Gleichzeitig wird in SG1_02x16SG1 2x16 Das schwarze Loch, SG1_04x07SG1 4x07 Planet des Wassers, SG1_06x01SG1 6x01 Wiedergutmachung, Teil 1, SG1_06x02SG1 6x02 Wiedergutmachung, Teil 2 und SGA_03x20SGA 3x20 Der Angriff gezeigt, dass ein Wurmloch unter anormalen Umständen auch länger als 38 Minuten aktiv sein kann.

Fakten der Serien[Bearbeiten]

  • Wenn ein Wurmloch zwischen zwei Stargate aufgebaut wird, fließt ein Energiestrom durch dieses Wurmloch. Dieser Energiestrom hält das Wurmloch offen. Würde nichts durch das Wurmloch kommen, würde es sofort wieder kollabieren.[25][23]
  • Jedes Stargate hat einen Energiepuffer, welcher Energie aufnehmen kann. Die Menge der aufnehmbaren Energie ist jedoch beschränkt und eine Überschreitung des maximalen Energiestand führt zur Explosion des Naquadah, aus dem das Stargate besteht.[23][10]

Schlussfolgerung[Bearbeiten]

Eine mögliche Vermutung sieht so aus:

Baut ein Stargate ein Wurmloch zu einem anderen Stargate auf, schickt es ständig einen kleinen Energiestrom durch das Wurmloch, damit dieses nicht wieder in sich zusammen fällt. Dieser Vorgang hält solange an, bis entweder die Energiequelle des Ausgangsgate erschöpft ist oder der Energiepuffer des Zielgate voll ist. Aus Sicherheitsgründen bricht bei vollem Energiepuffer ein Sicherheitsprotokoll im Zielgate die Wurmlochverbindung ab.

Dieses Sicherheitsprotokoll lässt sich durch vier denkbare Möglichkeiten umgehen und somit ein Wurmloch länger als 38 Minuten offen halten. In allen Fällen wird vorausgesetzt, dass das Ausgangsgate über eine endlose Energiequelle verfügt:

  1. Man baut eine Wurmlochverbindung zu einem Stargate auf, welches sich in der Nähe eines Schwarzen Loches befindet. Durch die gravitative Zeitdilatation vergeht in der Nähe eines Schwarzen Loches die Zeit sehr viel langsamer, sodass die 38 Minuten auf eine viel größere Zeitspanne ausgedehnt werden. Befindet sich das Stargate innerhalb des Ereignishorizonts, vergeht die Zeit sogar unendlich langsam, sodass sich das Wurmloch vermutlich nie mehr vollkommen schließen wird, es sei denn, man lässt es auf ein anderes Stargate außerhalb des Schwarzen Loches springen.
    • Im Falle von SG1_02x16SG1 2x16 Das schwarze Loch erzeugte die ungewöhnlich hohe Gravitation eines Schwarzen Loches diese Zeitdilatation auf P3W-451, sodass das Wurmloch sich nicht nach 38 Minuten schloss.
    • Im Falle von SG1_10x03SG1 10x03 Das Pegasus-Prinzip nutzte man diesen Effekt um das Supergate in der Milchstraße für immer zu blockieren.
  2. Man schickt die Energie entgegen der üblichen Transportrichtung durch das Stargate, sodass der Energiepuffer des Zielgate umgangen wird.
    • Im Falle von SG1_04x07SG1 4x07 Planet des Wassers blockierten fremdartige Wasserwesen das Stargate der Russen durch ein (aus ihrer Sicht) eingehendes Wurmloch, indem sie ständig Energie durch eben dieses schickten..
  3. Man setzt das Sicherheitsprotokoll außer Kraft und überlädt absichtlich den Energiepuffer des Zielgate.
  4. Man führt am Zielgate die Energie ab, sorgt damit dafür, dass der Puffer niemals bis zum Rand voll wird. Solange der Zielgatepuffer sich nie ganz füllt, kommt das Sicherheitsprotokoll nicht zum Tragen.
    • Im Falle von SGA_03x20SGA 3x20 Der Angriff nutzten die Asuraner die Energieübertragung durch das Wurmloch zum Betrieb des Stargatesatelliten (Antrieb, Schutzschild, Waffe) statt die Energie im Puffer zu speichern, daher konnte das Wurmloch länger als 38 Minuten offen bleiben.

^Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

  • Das Original-Stargate im Gateraum ist 22 Fuß (6,70 m) hoch. (Quelle: Aussage Jonathan Glassner aus Stargate SG-1 Timeline to the Future - Part 1 Legacy of the Gate) Entsprechend ist das Set zwei Stockwerke hoch plus das, was man braucht, um Beleuchtung, Kameras etc. anzubringen und zu nutzen. Die Funktionen des Stargates (Drehen, Einrasten der Chevrons) werden per Computer gesteuert, so dass man wirklich eine Adresse anklicken kann und das Stargate dann entsprechend aktiviert wird.
  • Hergestellt wurde es extra für die Serie, da das Exemplar, das für den Film verwendet worden war, in der kalifornischen Wüste lagerte und dort ziemlich gelitten hatte. Immerhin konnte man noch einen Abdruck machen, um nach diesem dann das neue herzustellen. Darum gibt es Unterschiede zwischen dem Stargate im Film und dem in der Serie. So leuchteten die Chevrons im Film bei Aktivierung nicht auf.[61]
  • Zusätzlich existiert noch ein zweites transportables Stargate für Außenaufnahmen. Dieses Stargate hat allerdings keinen drehbaren Chevron-Ring.
  • Die Requisite für das SG1-Stargate besteht aus Plastik, während das Gate aus Stargate Atlantis aus Gummi besteht.[62] Es gab zudem ein zerlegbares Milchstraßen-Gate für Außendrehs. Viele Stargates auf anderen Planeten wurden per CGI kreiert.[63]
  • Es kostet 15.000 $, das Stargate für Außendrehs mit dem nicht-drehbarem Innenring irgendwo zum Drehen aufzustellen. Aufgrund der Kosten produzierte man zusätzlich noch ein zwei Meter langes Teilstück des Gates, welches bei den Drehaufnahmen nur zum Teil im Bild zu sehen war, wodurch man aber trotzdem den Eindruck eines existierenden Gates erzeugt. Ein Beispiel für den Einsatz ist die Videobotschaft Jaceks an das Stargate-Center in SG1_10x18SG1 10x18 Familienbande.[64]
  • Joseph Mallozzi fand das neue Atlantis-Gate immer etwas albern gegenüber dem seriöserem Milchstraßen-Gate.[65]
  • Eigentlich war das Stargate schwarz, aber so sah es wie ein riesiger Reifen aus, weshalb es in letzter Minute noch umlackiert wurde.[66]

^Weitere Informationen[Bearbeiten]

Externe Links[Bearbeiten]

^Anmerkungen

  1. Siehe auch im Artikel DHD
  2. Dies wird jedoch im Allgemeinen als SFX-Fehler angesehen.

^Einzelnachweise

  1. SG1_FFx01SG1 Fx01 The Ark of Truth
  2. http://image.mastertobie.de/pics/4ad36e1e74a6f.bmp
  3. SG1_09x07SG1 9x07 Ex Deus Machina
  4. (+) 4,0 4,1 SG1_04x15SG1 4x15 Kettenreaktion
  5. SGA_01x09SGA 1x09 Zurück auf die Erde
  6. SG1_09x13SG1 9x13 Der Ripple-Effekt
  7. (+) 7,0 7,1 7,2 SG1_01x01SG1 1x01 Das Tor zum Universum
  8. (+) 8,0 8,1 8,2 8,3 SG1_05x05SG1 5x05 Roter Himmel
  9. (+) 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 9,5 SG1_05x14SG1 5x14 48 Stunden
  10. (+) 10,0 10,1 10,2 SG1_06x02SG1 6x02 Wiedergutmachung, Teil 2
  11. SG1_04x03SG1 4x03 Das Vermächtnis der Ataniker
  12. SGU_01x01SGU 1x01 Die Destiny
  13. SGU_01x19SGU 1x19 Feindlicher Übergriff, Teil 1
  14. Dies bestätigt auch ein Eintrag in Joseph Mallozzis Blog.
  15. (+) 15,0 15,1 SG1_FFx02SG1 Fx02 Continuum
  16. SG1_03x22SG1 3x22 Nemesis, Teil 1
  17. SG1_01x16SG1 1x16 Enigma
  18. SG1_02x21SG1 2x21 1969
  19. (+) 19,0 19,1 19,2 19,3 SGU_01x03SGU 1x03 Rettung für die Destiny
  20. SGA_02x10SGA 2x10 Die verlorenen Männer
  21. SG1_02x15SG1 2x15 Die fünfte Spezies
  22. SG1_09x19SG1 9x19 Der Kreuzzug
  23. (+) 23,0 23,1 23,2 SG1_06x01SG1 6x01 Wiedergutmachung, Teil 1
  24. SG1_08x17SG1 8x17 Abrechnung, Teil 2
  25. (+) 25,0 25,1 25,2 SG1_01x17SG1 1x17 Im ewigen Eis
  26. (+) 26,0 26,1 SG1_02x16SG1 2x16 Das schwarze Loch
  27. (+) 27,0 27,1 27,2 27,3 SG1_04x07SG1 4x07 Planet des Wassers
  28. SG1_04x20SG1 4x20 Die falsche Wahl
  29. (+) 29,0 29,1 29,2 29,3 SG1_03x17SG1 3x17 O'Neill und Laira
  30. SG1_03x18SG1 3x18 O'Neill auf Abwegen
  31. (+) 31,0 31,1 SGA_01x04SGA 1x04 38 Minuten
  32. SG1_03x06SG1 3x06 Lebenslinien
  33. SG1_01x02SG1 1x02 Der Feind in seinem Körper
  34. SG1_09x09SG1 9x09 Der Prototyp
  35. SGA_01x15SGA 1x15 10.000 Jahre
  36. SG1_01x07SG1 1x07 Die Macht der Weisen
  37. SG1_03x19SG1 3x19 Tödlicher Verrat
  38. (+) 38,0 38,1 SG1_06x20SG1 6x20 Vergangenheit
  39. SGA_02x19SGA 2x19 Inferno
  40. SG1_02x18SG1 2x18 Der Sturz des Sonnengottes
  41. (+) 41,0 41,1 SGA_03x03SGA 3x03 Der Zaubertrank
  42. (+) 42,0 42,1 SG1_02x01SG1 2x01 Die Invasion: Kampf um die Erde
  43. SG1_09x16SG1 9x16 Ohne Netz
  44. SG1_04x22SG1 4x22 Exodus
  45. SG1_10x03SG1 10x03 Das Pegasus-Prinzip
  46. (+) 46,0 46,1 SG1_09x06SG1 9x06 Das Schutzschild
  47. http://www.moviehole.net/200920241-moviehole-meets-stargate-universe-cast
  48. SGU_02x17SGU 2x17 Verwandtschaft
  49. SGA_01x01SGA 1x01 Aufbruch in eine neue Welt, Teil 1
  50. SGA_05x05SGA 5x05 Geist in der Maschine
  51. SG1_03x15SG1 3x15 Die Tollan-Triade
  52. SG1_05x19SG1 5x19 Reese
  53. SG1_05x03SG1 5x03 Das Opfer
  54. (+) 54,0 54,1 SGA_03x20SGA 3x20 Der Angriff
  55. SG1_01x05SG1 1x05 Das erste Gebot
  56. SG1_01x15SG1 1x15 Vergeltung
  57. (+) 57,0 57,1 SG1_05x20SG1 5x20 Der Wächter
  58. (+) 58,0 58,1 SGA_05x20SGA 5x20 Feind in Sicht
  59. (+) 59,0 59,1 SG1_02x14SG1 2x14 Das zweite Tor
  60. SG1_07x09SG1 7x09 Avenger 2.0
  61. CD Nr. 6, 3. Staffel (britische Ausgabe?); Zusatzmaterial „Timeline to the future, Part 1 - Legacy of the Stargate“
  62. Sonderausstattung SG1 DVD 8.5
  63. Stargate-Project
  64. Sonderausstattung SG1 DVD 10.3
  65. Eintrag in Mallozzis Blog
  66. Audiokommentar zu SG0FStargate – Der Film
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