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Planetenschutzabkommen

aus Stargate Wiki, dem deutschsprachigen Stargate-Lexikon
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Das Planetenschutzabkommen ist ein Vertrag, den die Asgard mit den Goa'uld-Systemlords abgeschlossen haben. Der Sinn des Vertrages ist es, alle Planeten, die unter dem Schutz des Abkommens stehen, vor den Goa'uld zu schützen. Als Gegenleistung geben die Asgard den Goa'uld freie Hand auf allen anderen Planeten.

Inhaltsverzeichnis

^ Vertragsbedingungen [Bearbeiten]

Sowohl die Goa'uld als auch die Asgard erklären, dass sie alle Planeten, die dem Vertrag beigetreten sind, unbeeinflusst lassen. Das schließt auch Naturkatastrophen ein. Sollten die Asgard sich auf einem der Planeten nicht an den Vertrag halten, können die Goa'uld den kompletten Vertrag kündigen. Sollten die Goa'uld sich nicht an den Vertrag halten, haben die Asgard das Recht, die Vertragsverletzung mit allen Mitteln zu bekämpfen. Dazu muss man wissen, dass zumindest beim Abschluss des Vertrages und auch noch einige Zeit danach die Asgard den Goa'uld überlegen waren. Als Vertragspartner auf Seite der Goa'uld sind die Systemlords verpflichtet, selbst gegen Goa'ulds vorzugehen, die sich nicht an den Vertrag halten.[1]

Für einzelne Planeten können noch weitere Bedingungen ausgehandelt werden, bevor sie aufgenommen werden. Diese Verhandlungen finden dann auf dem Planeten statt, um den es geht. Ein solcher Fall ergab sich, als die Erde zum geschützten Planeten erklärt werden sollte. Die Goa'uld verlangten im Gegenzug, dass die Menschen keine Missionen mehr durch das Stargate unternehmen. Hintergrund ist, dass es nach dem Vertrag keinem menschlichen Planeten erlaubt ist, sich technologisch so weit zu entwickeln, dass daraus eine Bedrohung für die Goa'uld entstehen könnte. Wann eine solche Bedrohung vorliegt, entscheiden die Systemlords alleine. Diese Regelungen basieren auf der Ansicht der Goa'uld, dass die Menschen nur dazu da sind, ihnen als Sklaven und Wirte zu dienen.[1]

Die Erde bildete eine Ausnahme unter den geschützten Planeten. Im Gegensatz zu den anderen Planeten wurde der Erde weiterhin die Nutzung von fortschrittlicher Technologie und die Benutzung des Stargate erlaubt. Dies war ein Zugeständnis der Goa'uld, da die Menschen eine Sabotage des Treffens zur Vertragsverhandlung durch Nirrti aufdeckten. Allerdings gilt der Schutz des Abkommens nicht für Menschen von der Erde, die auf anderen Planeten von den Goa'uld angetroffen werden.

Jahre später erklärte die Erde gegenüber den Systemlords, dass sie das Schutzabkommen für die anderen geschützten Planeten auch ohne die Hilfe der Asgard durchsetzen wird.[2] Dies war eine Reaktion auf die Vernichtung von Anubis' Flotte durch die Erde.[3]

^ Ende des Vertrags [Bearbeiten]

Durch den Angriff der Replikatoren auf die Goa'uld in der Galaxie gingen die Systemlords unter. Die meisten von ihnen fanden den Tod bei einem Treffen im Hassara-System, als Replikator-Carter dort erschien.[4] Kurze Zeit später wurde auch Anubis durch Oma Desala aufgehalten.[5] Damit wurde der Vertrag faktisch beendet, da den Asgard der Vertragspartner abhanden gekommen war. Der letzte Systemlord Ba'al wurde schließlich auch gefangen und der Symbiont entfernt.[6]

Durch den Massensuizid der Asgard sind nun beide Vertragspartner nicht mehr existent.[7] Da die Erde bereits vorher den Schutz der Welten des Abkommens garantierte, dürften die Welten und Völker vor abtrünnigen Jaffa oder der Luzianer-Allianz weiterhin geschützt sein.

^ Hintergrund [Bearbeiten]

Obwohl die Asgard den Goa'uld weit überlegen waren, konnten sie wegen ihres Kampfes gegen die Replikatoren nur geringe Ressourcen zum Kampf gegen die Goa'uld bereitstellen. Daher beschränkten Sie sich seit Jahrzehnten darauf, die Einhaltung des Abkommens zu kontrollieren. Das Ganze ist, wie Thor gegenüber Jack O'Neill bestätigte, einfach nur ein großer Bluff.[1] Die Schwäche der Asgard wird den Goa'uld ab Anubis' Rückkehr deutlich.

^ Probleme und Entwicklungen [Bearbeiten]

Das strikte Verbot der Einmischung in allen Fällen hätte zumindest in einigen bekannten Fällen fast zur Vernichtung eines Planeten geführt, obwohl zum Teil die Katastrophen durch eine Beeinflussung von außen ausgelöst wurden. Außerdem hielt sich Anubis in mehreren Fällen nicht an das Abkommen.

Galana [Bearbeiten]

Der Planet Galana fiel unter den Schutz der Asgard, jedoch bedingt durch die fast komplette Auslöschung der Asgard durch die Replikatoren konnte dieser Schutz nicht mehr bestehen.

Invasion von Cimmeria [Bearbeiten]

Nachdem Thors Hammer von SG-1 vernichtet worden war,[8] konnten die Goa'uld unter Heru'ur den Planeten einfach übernehmen. Doch durch das schnelle Eingreifen von SG-1 in der "Halle der Macht" und den Kontakt mit Thor konnte Heru'ur aufgehalten werden.[9]

Roter Himmel von K'tau [Bearbeiten]

Durch eine Außerkraftsetzung der Schutzvorrichtungen des Erd-Stargates durchquerte SG-1 die Sonne des Planeten K'tau mit dem Wurmloch und veränderte dadurch die chemische Zusammensetzung in der Sonne. Es ist nicht bekannt, ob es letztlich dem SG-1 Team gelang, den Planeten zu retten oder ob die Asgard im Schutze der Versuche der Menschen heimlich eingriffen.[10]

Anubis' Aufnahme unter die Systemlords [Bearbeiten]

Beim Treffen der Systemlords im Hassara-System verlangte Anubis, der seit 1000 Jahren totgeglaubt war, durch Osiris die Wiederaufnahme in den Kreis der Systemlords. Als Gegenleistung bzw. Beweis seiner Macht bot er an, die Erde zu vernichten, bevor er seinen Platz einnimmt. Als Yu daraufhin einwendet, dem stehe das Planetenschutzabkommen entgegen, hat Osiris eine Ausrede parat: Die Systemlords seien nicht verpflichtet, das Abkommen gegen einen Goa'uld zu verteidigen, der lange tot ist. Es sollte also wohl nach außen vorgespielt werden, dass die Systemlords von Anubis' Rückkehr nichts wussten und ihn deshalb nicht zurückhalten konnten/mussten.[11]

Das Ende der Welt [Bearbeiten]

In einem Fall versuchten die Goa'uld die Erde zu vernichten, indem sie einen Asteroiden mit Naquadah-Kern auf Kollisionskurs zur Erde brachten. Da diese Tatsache erst nachträglich bekannt wurde, lehnten die Asgard eine Hilfe für die Erde ab, da die Goa'uld sonst alle geschützten Planeten angreifen würden.[12]

Anubis [Bearbeiten]

In Das Geheimnis der Asgard verletzt Osiris im Auftrag von Anubis das Abkommen, als sie sich weigert, den Orbit eines unbekannten geschützten Planeten zu verlassen. Thor, der vom Hohen Rat der Asgard geschickt wurde, greift sie zwar an, kann aber die neuen Schilde nicht durchdringen und wird gefangen genommen.[13]

^ Geschützte Planeten [Bearbeiten]

In SG1_08x02SG1 8x02 Neue Machtverhältnisse, Teil 2 gibt es einschließlich der Erde 27 geschützte Planeten, darunter:

^ Episoden [Bearbeiten]

Stargate Kommando SG-1 [Bearbeiten]

Einzelnachweise

  1. (+) 1,0 1,1 1,2 SG1_03x03SG1 3x03 Die Saat des Verrats
  2. SG1_08x02SG1 8x02 Neue Machtverhältnisse, Teil 2
  3. SG1_07x22SG1 7x22 Die verlorene Stadt, Teil 2
  4. SG1_08x16SG1 8x16 Abrechnung, Teil 1
  5. SG1_08x18SG1 8x18 Jim
  6. SG1_FFx02SG1 Fx02 Continuum
  7. SG1_10x20SG1 10x20 Endlosigkeit
  8. SG1_01x09SG1 1x09 Im Reich des Donnergottes
  9. SG1_02x06SG1 2x06 Rückkehr des Thor
  10. SG1_05x05SG1 5x05 Roter Himmel
  11. SG1_05x16SG1 5x16 Elliots große Mission
  12. SG1_05x17SG1 5x17 Das Ende der Welt
  13. SG1_05x22SG1 5x22 Das Geheimnis der Asgard
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