Die Saat des Verrats

aus Stargate Wiki, dem deutschsprachigen Stargate-Lexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ministern.gif     Wichtige Episode     Ministern.gif
Episoden-Navigation
Arrow-left.png vorherigeStaffelnächste Arrow-right.png
Die Saat des Verrats.jpg
Serie Stargate Kommando SG-1
Originaltitel Fair Game
Staffel Drei
Code / Nr. 3x03 / 47
DVD-Nr. 3.1
Lauflänge 42:25 Minuten
Weltpremiere 09.07.1999
Deutschlandpremiere 16.08.2000
Quote 1,473 Mio / 14,1 %
Zeitpunkt 1999
Drehbuch Robert C. Cooper
Regie Martin Wood
Trailer © MGM
Videoplayer laden...
Thor informiert Jack O'Neill, dass die Goa'uld-Systemlords die Erde angreifen wollen und bietet seine Hilfe bei Friedensverhandlungen an. Drei Systemlords sind bei dem Treffen anwesend: Yu, Nirrti und Cronus, der Lord, der für den Mord an Teal'cs Vater verantwortlich war. Die drei stimmen zunächst dem Friedensangebot der Asgard zu, welches allerdings die Abschaltung beider Stargates vorsieht. Doch als Teal'c und Cronus stark verwundet aufgefunden werden, wird Teal'c beschuldigt und die beiden verbleibenden Lords entscheiden sich, zur Vergeltung die Erde anzugreifen. Doch dann kommt es zum Konflikt zwischen den Lords und die Erde bekommt eine Gnadenfrist.

^Zusammenfassung[Bearbeiten]

Die Systemlords kommen auf die Erde
General Hammond hält eine Rede im Stargate-Raum bei einer Feierlichkeit anlässlich der Rettung des SG-1-Teams. Um das Personal des Stargate-Centers für ihre Leistungen auszeichnen, ist Verteidigungsminister Arthur Simms gekommen. Er hält eine Ansprache, in der er über die Missionsberichte und das Stargate-Programm im Allgemeinen spricht. Er erklärt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten verhindert ist und er deswegen hier sei. Auch Simms bedankt sich bei allen für ihre geleistete Arbeit. Hammond hat noch eine besondere Aufgabe: Er befördert Samantha Carter wegen ihrer herausragenden Leistungen zum Major. Gemeinsam mit O'Neill befestigt er die entsprechenden Abzeichen an der Schulterklappe ihrer Uniform, was für Hammond eine besondere Ehre ist. Auch Teal'c gratuliert ihr. O'Neill möchte auch noch ein paar Worte sagen, aber nachdem er die ersten Worte gesagt hat, wird er von dort herausgerissen und verschwindet. Es wird Alarm ausgelöst. Als O'Neill weiterspricht, bemerkt er, dass er auf ein Raumschiff transportiert wurde, das um die Erde kreist. Nach kurzer Zeit erscheint Thor, den O'Neill nicht mehr wiedererkennt.

Thor entschuldigt sich für seine Entführung, aber es sei dringend. Auf O'Neills Frage hin erklärt er, dass Asgard-Raumschiffe noch nie in der Erdumlaufbahn aufgespürt wurden. Er erzählt, dass die Asgard von den Begebenheiten rund um Hathor und SG-1 erfahren haben und dass die Goa'uld-Systemlords durch deren Tod auf die Erde aufmerksam gemacht wurden. Unabhängig von deren Absichten, stelle die Erde nun eine Bedrohung für die Goa´uld dar und dass sie sich mit der Sache befassen wollen. Ein zu vermutender bevorstehender Angriff wäre ungleich größer als der von Apophis, der ja abgewehrt wurde. Er ist hier, weil die Asgard ihre Hilfe anbieten wollen. Allerdings steht momentan der größte Teil ihrer Flotte nicht zur Verfügung. Deswegen besteht nur die Option, mit den Systemlords zu verhandeln, um die Erde in den Verband der geschützten Planeten aufzunehmen, was einen Angriff verhindern würde. O'Neill hätte zwar gern die Asgard-Raumschiffe, stimmt den Verhandlungen aber zu. Thor will Kontakt mit den Systemlords aufnehmen und verschwindet. Kurz darauf wird auch der allein zurückgelassene O'Neill auf die Erde zurücktransportiert.

Im Stargate-Center wird darüber diskutiert, warum die Goa'uld einer solchen Verhandlung zustimmen sollten. Wahrscheinlich gibt es da auch eine Gegenleistung von den Asgard. Ein Scheitern der Verhandlungen hätte verheerende Konsequenzen. Von höherer Stelle wird gefragt, ob den Asgard zu trauen ist, was von SG-1 nicht bezweifelt wird. Allerdings könne man sich aber auch nicht sicher sein, dass sie nicht eigene Interessen vertreten. Plötzlich erscheint Thor. O'Neill verbürgt sich für ihn und stellt ihm die anderen vor. Thor erklärt, dass die Systemlords zu Verhandlungen bereit seien. Solche Verhandlungen finden traditionellerweise auf dem Planeten statt, um den es geht. Daher werden drei der Systemlords durch das Stargate eintreffen. O'Neill wird gefragt, als Repräsentant der Erde an den Verhandlungen teilzunehmen, da die Asgard ihn dazu ausgewählt haben, weil er aus ihrer Sicht der Anführer der Menschen ist, die die Galaxie erkunden. Jack gefällt das zunächst gar nicht und möchte Daniel Jackson vorschlagen. Thor verschwindet mit dem Hinweis weitere Anweisungen abzuwarten.

Daniel referiert vor versammelter Mannschaft, zu der auch Simms zählt, über die drei Systemlords. Cronus war einer der ältesten griechischen Götter und einer der Titanen. Er war der Gott des Schicksals und Vater weiterer Götter, wobei eine Verbindung zum Goa'uld Sokar besteht. Teal'c sagt, das Cronus der mächtigste Systemlord sei, da er Sokar davongejagt habe und der Todfeind von Apophis war. Deswegen habe sich niemand Apophis bei seinem Angriff angeschlossen, weil sie sich ungern für eine Verteidigung ihres Territoriums zusammenschließen. Stattdessen bekämpfen sie sich untereinander zur Verteidigung ihrer eigenen Reiche. Yu der Große, der zweite Repräsentant, hatte nie die Rolle eines Gottes, aber ist der vermutliche Begründer der ersten chinesischen Dynastie. Er hatte große mythische Kräfte und sprang aus dem Rachen eines Drachen in die Welt. Thor ist der Ansicht, dass er als Erster für das Abkommen stimmen würde. Nirrti, die dritte Goa'uld und zugleich Hindu-Göttin der Finsternis, ist nicht ganz unbekannt, da sie fast alle Bewohner des Planeten P8X-987 auslöschte. Während der Präsentation wirkt O'Neill etwas ungeduldig. Hammond ist unwohl bei der Sache, drei Goa'uld auf die Erde zu lassen.

Teal'c soll auf Hammonds Wunsch als Verbindungsmann der Goa'uld agieren, der allerdings ablehnt, weil seine Loyalität der Erde gilt, worauf Daniel diese Aufgabe übernimmt. Teal'c soll daraufhin bei der Sicherung des Stützpunktes helfen, da laut Thors Verhandlungsvorschriften im gesamten Komplex keine Waffen vorhanden sein dürfen. O'Neill gefällt das nicht, muss sich aber fügen. Der Verteidigungsminister vertritt den Präsidenten. Ein Lagerraum soll als Konferenzraum dienen und wird entsprechend umgebaut. Jeder der Anwesenden erhält eine Mappe mit seinen persönlichen Aufgaben und weiteren Bestimmungen. Da die Zeit knapp ist, gehen danach alle an ihre Arbeiten.

Es wird ein Safe geöffnet, um das darin befindliches Handmodul und ein Hara'kash zu entfernen, da es sich dabei um Waffen handelt, das Heilungsgerät wird aber zurückgelegt. O'Neill, der mitten in den Vorbereitungen steckt, wird zu Hammond gerufen, da Teal'c sein Stabwaffe nicht abgeben will. Er begründet das mit der Gefährlichkeit der eingeladenen Goa'uld. Sie können ihn aber überzeugen, da die Goa'uld auch keine Waffen mitbringen und im Falle des Scheiterns der Verhandlungen die Erde zerstört würde.

Die Vorbereitungen werden abgeschlossen und Hammond steht vor dem Stargate, das gerade von außen aktiviert wird. O'Neill, Carter und Daniel treten förmlich gekleidet hinzu. Nacheinander treten Cronus, Nirrti und Yu aus dem Stargate. Danach weist Daniel Cronus seinen VIP-Raum zu. Allerdings bezeichnet er dessen Komfort als peinlich. Kurz darauf hört man auch Yu toben. Als er zu Daniel gehen will, tritt ihm Teal'c entgegen, woraufhin Yu diesen als Verräter bezeichnet und beide noch ein paar "freundliche" Worte wechseln. Dann geht Daniel dazwischen. Nirrti und Yu sind nicht über die Überwachungskameras erfreut und haben eine davon entfernt, die sie Daniel geben. Sie wollen nicht begreifen, dass sie ihrer Sicherheit dienen. Nun sagt auch Cronus, dass er nicht ausspioniert werden will. Daniel kann sie mit der Aussage beruhigen, dass die Sicherheitskameras in den Quartieren entfernt werden. Es folgt eine weitere Drohung Cronus' an Teal'c, die dieser erwidert. Danach ziehen sich alle wieder zurück.

Teal'c erklärt, dass er als Apophis' Primus oft gegen den Jaffa von Cronus gekämpft habe. Daniel erkennt aber, dass die Spannung zwischen ihm und Cronus persönlicher Natur sei. Daraufhin erklärt Teal'c, dass sein Vater Primus von Cronus war. Dieser befahl ihm, einen wesentlich mächtigeren Goa'uld anzugreifen. Als Strafe für seine Niederlage hat Cronus ihn getötet und seine Mutter und ihn nach Chulak ins Exil geschickt. Das führte zu seinem Bestreben, zum Primus von Apophis ernannt zu werden, da dieser Cronus Todfeind war. Hammond kommt hinzu und sagt, dass die Gäste nun in ihren Quartieren seien. Teal'c berichtet von ihren Forderungen bezüglich der Sicherheitskameras. Hammond meint, dass sei unmöglich. Daniel möchte ihnen aber den Gefallen tun, da das notwendig sei. Er sieht es als Kompromiss, wenn die Kameras in den Fluren bleiben. Teal'c hofft, dass er sich nun wegen Cronus wieder beruhigt hat.

Die Systemlords werden an ihre Plätze gebeten
Carter wünscht O'Neill viel Glück für die Verhandlungen. Er sagt, dass er leicht verunsichert sei und nicht weiß, weshalb er die Erde bei der Verhandlung vertritt. Carter sagt, dass neben den Asgard auch sie ihr Vertrauen in ihn setze und dass sie diese Aufgabe nicht bewältigen könnte, da sie zu wissen glaubt, dass Cronus für Jolinars Tod verantwortlich ist. Dann geleitet Daniel die drei Goa'uld in den Saal, wobei ihm Cronus einen Seitenblick zuwirft. O'Neill begrüßt die drei freundlich und bietet ihnen die Plätze an. Dann verlässt Daniel den Raum und Thor erscheint. Dieser richtet Grüße und den Dank des Hohen Rates der Asgard für die Verhandlungen aus. Yu sagt, die Goa'uld-Systemlords seien bereit, die Vorschläge der Asgard prüfen. Als die Goa'uld in ihrer Sprache weitersprechen, weist O'Neill darauf hin, dass er die Goa'uld-Sprache nicht spricht. Das wird jedoch als Beleidigung aufgefasst, da er ungefragt das Wort ergriffen hat, ohne zuvor um Erlaubnis gebeten zu haben. Aufgrund der bereits angespannten Atmosphäre eskaliert die Situation dadurch und die Systemlords verlassen beleidigt die Verhandlungen. Thor macht ihn auf seinen Fehler, mit dem er die Verhandlungsvorschriften verletzt hat, aufmerksam. Allerdings meint er auch, dass das zu erwarten gewesen sei. Thor erklärt weiter, dass die Goa'uld untereinander ebenfalls keine guten Beziehungen pflegen. Dann kommt Daniel herein, um sich nach dem Grund der Unterbrechung zu erkundigen. O'Neill erzählt ihm von der Beleidigung. Dann fragt O'Neill Thor, wie es dazu kommen konnte, dass die Goa'uld so mächtig wurden. Sie seien nicht stolz darauf, erklärt Thor, aber die Asgard hätten andere Sorgen. Er erzählt von einem gefährlichen Feind in ihrer Heimatgalaxie, will sich aber nicht weiter dazu äußern. Für die Verhandlungen mit den Goa'uld haben sie nur limitierte Ressourcen. Die Systemlords würden außerdem verhindern, dass ein verbannter Goa'uld die Erde angreift, da sie nicht den Pakt gefährden wollen. Die kämpferische Natur der Goa'uld war ihr größter Vorteil, weil das verhindern würde, dass ein einzelner Goa'uld wie Sokar zu viel Macht erreichen würde, was ihre größte Sorge wäre. Dann könnten die Asgard ihn möglicherweise nicht mehr aufhalten. O'Neill bezeichnet das als guten Bluff. Thor muss zu seinem Raumschiff zurück und gibt O'Neill einen Kommunikationsstein, mit dem er ihn rufen kann, wenn die Systemlords die Verhandlungen fortsetzen wollen. Bevor er verschwindet sagt Thor noch, dass es schwierige Verhandlungen sein werden, bei denen die Asgard und die Menschen zu großen Opfern gezwungen würden.

O'Neill betritt den Besprechungsraum und ist wütend über sein vorläufiges Scheitern. Er wollte sich entschuldigen, wurde aber nicht empfangen. Daniel hat ein Entschuldigungsschreiben verfasst, das O'Neill unterschrieben hat. Simms hofft, dass das Verhalten der Goa'uld nur Verhandlungsstrategie ist. Es wird spekuliert, ob es sich bei dem großen Opfer, das Thor erwähnte, um Wirte handeln könnte. Dann kommt Daniel, der zur nächsten Verhandlungsrunde lädt.

O'Neill betritt den schon voll besetzten Saal. Die Entschuldigung wird akzeptiert und das Asgard-Angebot wird angehört. Es gewährt ihnen den Zugang zur Passage von Nilor. Die Systemlords erlauben den Menschen nach den Regeln für geschützte Planeten nicht, sich technologisch zu einem Niveau zu entwickeln, das die Systemlords als Bedrohung empfinden, was O'Neill wieder zu einer unbedachten Äußerung reizt, wofür er sich entschuldigt. Thor erteilt ihm danach das Wort. Nach diesem Pakt sollen die Menschen den Goa'uld als Wirte und Sklaven dienen. O'Neill ist entsetzt, aber die Systemlords nehmen das Angebot der Asgard an. Sie fordern aber außerdem, dass die Erde ihre beiden Stargates nicht mehr benutzen darf.

Im Besprechungsraum diskutiert man darüber, ob sie darauf eingehen sollen. Niemand möchte das Stargate und die Sternenreisen aufgeben. Allerdings möchte man den Asgard vertrauen und eine friedliche Lösung finden. Aber auch ohne das Stargate zu benutzen, würde es immer noch andere Bedrohungen geben. Simms versichert, dass er überzeugende Argumente gegen das Abkommen dem Präsidenten vorlegen werde und diese auch geprüft würden.

O'Neill lässt sich von Thor auf sein Raumschiff beamen, und dieser will wissen, ob sein Volk eine Entscheidung getroffen hat, was er verneint. Stattdessen bittet er ihn um eine Empfehlung, doch dieser möchte keine Empfehlung aussprechen. O'Neill fragt nach Hintergedanken der Asgard bei diesem Vertrag, was er verneint. O'Neill will sich aber nicht für die ganze Erde entscheiden, ob er das Sternentor aufgeben will oder den Planeten der Vernichtung preisgibt. Thor bestätigt, dass sie damit bei einem durch die Goa'uld herausgefundenen Bluff der Asgard ihre Verteidigungsmöglichkeiten gegen einen dann stattfindenden Angriff aufgeben würden. Thor möchte ihm aber keinen Hinweis geben, wie er sich entscheiden soll. Er denkt, dass O'Neill sich schon richtig entscheiden werde. O'Neill ist enttäuscht und lässt sich zurückschicken. Daraufhin senkt Thor seinen Kopf und O'Neill fragt, ob das ein Nicken war.

Im Büro von Hammond nimmt Simms einen Anruf entgegen, die Bedingungen werden akzeptiert. O'Neill schickt den ebenfalls anwesenden Daniel zu den Systemlords, sie seien soweit. Als er unterwegs ist wird Alarm ausgelöst. Es stellt sich heraus, dass Cronus und Teal'c verwundet wurden. Teal'c ist stabil, leidet aber an einem Schädeltrauma. Cronus' Verwundung ist lebensgefährlich und sein Wirt liegt im Sterben. Carter kommt mit einem Videoband, dass die Aufzeichnungen der Überwachungskameras aus dem Flur enthält. Darauf ist Teal'c zu sehen, der Cronus' Besucherraum betritt. Nirrti und Yu verlangen eine Aufklärung. Carter glaubt allerdings nicht, dass Teal'c involviert ist. Daniel berichtet von den Differenzen zwischen Teal'c und Cronus, glaubt aber auch nicht, dass Teal'c der Täter ist, ebenso wenig wie O'Neill. Da er aber ein Motiv hat, wird darüber diskutiert, wie weiter zu verfahren sei. Doktor Fraiser hofft, dass die Goa'uld Cronus eventuell helfen könnten. Hammond entscheidet, dass ihnen ihr Wissen mitgeteilt wird, außerdem sollen die Ermittlungen weitergehen.

Nirrti und Yu werden zu Cronus geführt. Nirrti sagt sogleich, die Menschen müssten dafür bezahlen. Da aber die Tatumstände noch nicht ermittelt werden konnten, begnügt sich Yu damit, den Täter zu richten. Dann werden sie gebeten, Cronus zu helfen. Yu sagt zunächst, sie könnten nichts tun, Nirrti benutzt allerdings das ihr dargebotene Heilgerät. Allerdings kann er auch damit nicht gerettet werden, nur ein Sarkophag würde ihn retten. Da es diesen im Stargate-Center aber nicht gibt, möchten die beiden Goa'uld den Planeten sofort verlassen.

O'Neill lässt sich wieder in Thors Raumschiff teleportieren. Dieser sagt, die Goa'uld müssten Cronus mitnehmen. Das würde aber einen Angriff provozieren. Allerdings würde das auch durch die anderen Systemlords passieren, wenn die Menschen die Goa'uld am Gehen hindern würden. O'Neill bekräftigt seine Ansicht, dass Teal'c nicht der Täter war. Unterdessen hatte der Hohe Rat der Asgard Thor angewiesen, die Erdumlaufbahn zu verlassen. O'Neill hält das für unkooperativ, aber Thor meint, er könne nichts mehr für sie tun. Die Menschen sind auf sich selbst angewiesen. Die Asgard hätten zwar Mitgefühl, könnten aber keinen ungewinnbaren Krieg riskieren.

Yu und Nirrti fordern die sofortige Abreise zusammen mit Cronus für dessen Rettung, was Hammond aber nicht zulassen kann. Nirrti droht daraufhin offen mit einem Angriff. Hammond entgegnet, ein Angriff sei unausweichlich. Auf die Aussage, die Menschen hätte gegen alle Verhandlungsvorschriften verstoßen und die Asgard würden sie nicht mehr beschützen, meint O'Neill, eine Vorschrift hätten sie noch nicht gebrochen. Daraufhin erscheinen schwer bewaffnete Soldaten im Raum.

Simms fragt nach dem Zeitpunkt des zu erwartenden Angriffs, der Präsident würde eine Erklärung dafür vorbereiten, damit sie Vorbereitungen für die Schlacht treffen können. Hammonds Telefon klingelt: Teal'c ist aufgewacht. Er erzählt, dass Cronus ihn allein zu sich bestellt habe. Allerdings wusste er davon nichts, als Teal'c eintraf. Als er wieder gehen wollte, wurden sie dort von einem Unsichtbaren angegriffen. Die Reetou werden zunächst als Täter vermutet. Um zu überprüfen, ob einer von ihnen mit den Goa'uld durch das Tor kam, wird eine Durchsuchung mit Transphasenlöschstäben vorgeschlagen, doch Teal'c spürte deren Anwesenheit nicht. Außer der toten Hathor ist kein Goa'uld mit seiner solchen Fähigkeit bekannt. Teal'c bekräftigt, Cronus nicht angegriffen zu haben, doch sie bezweifeln, dass die Goa'uld ihm Glauben schenken werden.

Carter versucht nun selbst, Cronus mit dem Heilungsgerät zu heilen, was sie bisher noch nicht an lebenden Personen getestet hat. Das gelingt ihr nicht gleich. O'Neill vermutet, dass es daran liegt, dass sie ihn wegen Cronus' Anordnung des Mordes an Jolinar gar nicht heilen will. Allerdings meint sie, das spiele keine Rolle. Schließlich gelingt es ihr, das Gerät zu aktivieren. Tatsächlich schafft sie es sogar, ihn zu heilen. Cronus meint sofort, dass sie damit ihrer Vernichtung entgehen wollen. O'Neill sagt, dass sie die Vereinbarung immer noch haben wollten. Cronus vermutet, dass die beiden anderen Goa'uld ihnen die Schuld am Angriff geben. O'Neill fragt Cronus, was ihm ein Beweis der Schuld von Nirrti oder Yu wert wäre. Cronus fragt, was sie denn verlangen würden.

Die Menschen werden Nirrti gegenüber misstrauisch, da sie bei Cronus Heilung offenbar gelogen hat. Außerdem erinnern sie sich, dass sie etwas mit einer Technologie, die unsichtbar macht, zu tun hatte, können allerdings nichts beweisen. O'Neill setzt auf einen Bluff. Als O'Neill ihr gegenübertritt, bezichtigt er sie der Lüge, was Cronus Heilung betrifft. Nirrti meint weiterhin, nur der Sarkophag könne ihn retten. Als er ihr erklärt, sie wüssten Bescheid über ihre Technologie, ist sie empört. Die Tok'ra wüssten von ihren Experimenten mit der Phasenverschiebung, die sie im Kampf gegen die Reetou bräuchte. Yu wird ärgerlich, als er davon hört, denn Nirrti hätte das Wissen wohl mit den anderen Systemlords teilen müssen. Dann beschuldigt er sie des Angriffs auf Cronus, um ihren Pakt mit den Asgard zu torpedieren. Offenbar war Nirrti schon immer hinter Cronus' Territorien her. Dann greift er sie an und Nirrti wird unsichtbar. Sie nimmt den Wachen eine Waffe ab und schießt um sich. Allerdings kann sie mit den Transphasenlöschstäben aufgespürt werden und sie ergibt sich. Cronus ist bereit, dass die Erde in das Planetenschutzabkommen aufgenommen wird, ohne dass sie ihre Stargates schließen müssen. Yu stimmt dem zu.

Das Stargate wird aktiviert und Cronus und Yu nehmen Nirrti als Gefangene mit sich. Bevor sie jedoch durch das Tor treten, spricht Cronus aber noch die Warnung aus, dass, wenn sie weiterhin ihr Sternentor nutzen würden, sie von den Systemlords keine Gnade erwarten könnten, wenn sie aufgegriffen werden. Damit kann O'Neill leben. Die Erwartung einer Strafe für Nirrti lässt sie innerlich jauchzen. Schließlich entfernt sich auch Thor mit seinem Raumschiff von der Erde.

^Wichtige Stichpunkte[Bearbeiten]

^Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

^Dialogzitate[Bearbeiten]

(Nachdem O'Neill so unverhofft aus dem Besprechungsraum des Stargate-Centers gebeamt wurde, befindet er sich auf Thors Raumschiff in einem geosynchronen Orbit der Erde)
Thor: ich bitte um Entschuldigung, dass ich dich so überrascht habe, aber ich komme in einer äußerst wichtigen Angelegenheit.
O'Neill (schaut hinaus ins All): Wir befinden uns in einer erdnahen Flugbahn?
Thor: Ja.
O'Neill: Dir ist schon klar, wir haben Satelliten, Teleskope, die Dinge, die ein Raumschiff entdecken.
Thor: Unsere Raumschiffe wurden noch nie zuvor in der Erdumlaufbahn aufgespürt.
O'Neill (geht zu Thor): Hm, na schön. Tut mir leid, du wolltest gerade etwas von einer äußerst wichtigen Angelegenheit erzählen.
Thor: Wir (die Asgard) haben erfahren, was sich zwischen deinem Volk und einem Goa'uld namens Hathor zugetragen hat.
O'Neill: Sie hatte es verdient.
Thor: Als Folge daraus sind die Goa'uld-Systemlords auf euch aufmerksam geworden.
O'Neill: Was? Wegen dem Tod von Hathor? Die sollten uns danken. Immerhin hatte sie einen Umsturz geplant.
Thor: Ihre Absichten sind nicht von Belang. Die Erde hat wieder einmal gezeigt, dass sie eine Bedrohung für die Goa'uld sein kann.
O'Neill: Oh, die sollten schon ein wenig Angst vor uns haben.
Thor: Sie haben beschlossen, sich mit dieser Angelegenheit zu befassen. Die Systemlords sind in der Lage einen Angriff zu starten, der hundertmal stärker ist als der von Apophis, den ihr ja abwehren konntet.
O'Neill: Okay, das könnte ein Problem sein.
Thor: Derselben Meinung sind auch die Asgard. Ich bin hier um unsere Hilfe anzubieten.
O'Neill: Also, das ist eine hammerartig gute Idee! Ich weiß, wie ihr arbeitet. Erste Klasse!
Thor: Der größte Teil der Asgard-Flotte steht gegenwärtig leider nicht zur Verfügung.
O'Neill: Ah... woran habt ihr gedacht?
Thor: Mit deinem Einverständnis werden die Asgard versuchen, mit den Goa'uld-Systemlords zu verhandeln, um euch in den Verband der geschützten Planeten aufzunehmen.
O'Neill: Hört sich irgendwie gut an, oder?
Thor: Dadurch könnte ein Angriff verhindert werden.
O'Neill: Tja, gut, ähm, um ehrlich zu sein, ich hätte lieber die Flotte eurer Raumschiffe. Ein paar von diesen Babys und wir könnten…
(Thor legt seinen Kopf schief.)
O'Neill: Wir sollten das mit der Verhandlungsnummer probieren.
Thor: Ich werde Kontakt zu den Systemlords aufnehmen. Du kannst jetzt auf deinen Planeten zurückkehren.
(Thor beamt sich weg.)
O'Neill: Wenn ich mal stören darf... Wäre nicht verkehrt, wenn mir jemand den Weg zurück zeigt. (Das Leuchten des Beam-Transports beginnt, ihn einzuhüllen.) Danke.


Carter: Wir können nichts beweisen, Sir. Wir wissen nur, dass Nirrti gelogen hat.
O'Neill: Aber das weiß Cronus nicht. Und Nirrti weiß nicht, was wir sonst noch wissen.
Daniel: Nämlich gar nichts.
O'Neill: Genau. Aber sie weiß nicht, dass wir nichts wissen.
Hammond: Was schlagen Sie vor?
O'Neill: Ich hab mir gedacht, wir versuchen's mit der Asgard-Methode. Vielleicht haben wir damit Glück bei diesen Goa'uld.
Daniel: Sie wollen bluffen?
Hammond: Das klingt riskant, Colonel.
O'Neill: Ja, Sir.


(Für die Gäste (Cronus, Nirrti, Yu) wurden extra Suiten hergerichtet. Daniel führt Cronus in seine. Er wurde sogar richtig schön dekoriert. Mit Fackeln, Tüchern, Vorhängen und reichlich gesunder Nahrung
Daniel (öffnet die Tür): Tretet doch näher. „VIP-Raum“. Das ist ein Akronym und steht für „sehr bedeutungsvoll“. Ich hoffe, es gefällt Ihnen.
Cronus: Eure Vorstellungen von Komfort sind peinlich.
Daniel: Tja, das ist das Beste, was... – (wird vom wütenden Geschrei Nirrtis unterbrochen)
Nirrti: (auf dem Korridor) Das lassen wir uns nicht bieten!
Cronus (läuft hinaus auf den Korridor): Warum beschwerst du dich?
(Teal'c steht bei Nirrti)
Cronus: Shol'va!
Teal'c: Onak holka shaka.
Cronus: Treena aric croonaka Shol'va.
Daniel (legt eine beruhigende Hand auf Teal'cs Schulter): Was ist denn los?
Nirrti: Eure primitiven Überwachungsgeräte waren leicht zu entdecken.
Daniel: Tja, weil wir sie gar nicht verstecken wollten. Das sind Sicherheitskameras, die eurer Sicherheit dienen.
Cronus: Ich lasse mich von niemandem ausspionieren!
Nirrti: Ich ebenfalls nicht.
Daniel: Wir wollten ganz sicher niemanden beleidigen. Das dient allein Eurer Sicherheit.
(Yu rümpft nur abfällig die Nase)
Daniel: Ich sorge dafür, dass die Kameras aus euren Quartieren entfernt werden, aber die auf den Fluren sind sicher sinnvoll. (schaut hinüber zu Cronus, dieser nickt, Nirrti und Yu schließen sich an)
Cronus: Wage es nicht noch einmal mir unter die Augen zu treten, Shol'va.
Teal'c: Kelmar Tokeem.
(Teal'c und Cronus verschwinden in verschiedene Richtungen.)


Teal'c: Ich habe Cronus nicht angegriffen.
Daniel: Tja, wir glauben dir. Aber ich glaube nicht, dass es noch jemand tut.
O'Neill: Mit Sicherheit nicht diese hinterhältigen, verlogenen, arroganten, widerlichen und lächerlich verkleideten Märchengest...
Carter: Sir, ich würde gern etwas versuchen.
O'Neill: Ich war doch noch gar nicht fertig.


Daniel: Mann, die (Nirrti) ist jetzt dran.
O'Neill: Mir blutet das Herz.

^Medien[Bearbeiten]

ONeill-Bild1.png
Alle 19 Medien zum Thema „Die Saat des Verrats“ können in dieser Liste gefunden werden.
ONeill-Bild1.png

^Links und Verweise[Bearbeiten]

Personen[Bearbeiten]

Menschen

SG-Teams

Stargate-Center-Personal

Zivilisten

Weißes Haus

Außerirdische

Goa'uld

Asgard

Jaffa

Orte[Bearbeiten]

Erde

Außerirdische

Stargate-Center

  • keine

Objekte[Bearbeiten]

Menschen

Außerirdische

  • Keine besonderen Objekte

Goa'uld

Asgard

^Probleme und Fehler[Bearbeiten]

Pictogram voting info.svg Dieser Abschnitt soll nur Punkte zum Episodeninhalt enthalten! Diskussionen, Anmerkungen und ähnliches zum Artikelinhalt haben auf der Diskussionsseite ihren Platz.
Diskussionen zu den nachfolgenden Punkten dürfen nur auf der Diskussionsseite geführt werden!
Beantwortete Punkte befinden sich hier, eine Übersicht über alle wiederkehrenden Fehler ist hier zu finden.
Pictogram voting info.svg
  • Synchronisationsfehler: Als O'Neill Thor sein Team und Hammond vorstellt, betitelt er Letzteren in der deutschen Synchronisation als „General Major“. Richtig wäre jedoch „Major General“, was im englischen Original auch gesagt wird.

^Weitere Informationen[Bearbeiten]