Ex Deus Machina

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Serie Stargate Kommando SG-1
Originaltitel Ex Deus Machina
Staffel Neun
Code / Nr. 9x07 / 181
DVD-Nr. 9.2
Lauflänge 41:53 Minuten
Weltpremiere 26.08.2005
Deutschlandpremiere 06.12.2006
Quote 0,85 Mio 5,9 %
Zeitpunkt 2005
Drehbuch Joseph Mallozzi
Paul Mullie
Regie Martin Wood
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Der interstellar kriminelle Ba'al soll sich, seit seiner Niederlage in der Schlacht um Dakara, auf der Erde versteckt halten. Doch die Suche nach ihm stellt die Allianz zwischen Menschen und Jaffa auf eine schwere Probe.

^Zusammenfassung[Bearbeiten]

Ein Mann in der Uniform eines Jaffa flieht durch den nachtdunklen Wald, läuft schließlich kopflos auf eine Straße und wird dort von einem Fahrzeug erfasst. Bei einer Krisensitzung im Stargate-Center am darauffolgenden Morgen liegen bereits Fotos und Informationen aus den Medien vor. Die Stirntätowierung weist den Jaffa als Gefolgsmann von Lord Yu aus, dessen Anhänger Gerak folgen. Der Unfall ereignete sich nahe Edison, einem völig unbedeutendem 3000-Seelen-Nest in Virginia.

Daniel Jackson befragt Sheila Jameson.

Eilig eingeleitete Recherchen bringen an den Tag, dass sich 1,5 Meilen von der Unfallstelle entfernt eine aufgegebene Niederlassung von Farrow-Marshall befindet, einem Luftfahrtunternehmen, das hauptsächlich für das Verteidigungsministerium arbeitet. Der Finanzchef des Unternehmens mit Hauptsitz in Bethesda, Alex Jameson, wird vermisst.

Das Stargate-Team schwärmt in mehrere Richtungen aus. Teal'c und Cameron Mitchell suchen den Hohen Rat der Jaffa auf Dakara auf und konfrontieren Gerak mit Fotos des toten Jaffa. Gerak behauptet, nichts über die Vorgänge auf der Erde zu wissen und den Jaffa nicht zu kennen. Nachdem er außer Hörweite ist, konstatiert Teal'c ruhig, dass der Mann sie belügt.

Daniel Jackson befragt zeitgleich die Frau des verschwundenen Finanzchefs von Farrow-Marshall, Sheila Jameson. Sie schildert eine plötzliche Wesensänderung ihres Mannes hin zu ausgesprochener Gefühlskälte. Die für sie nahe liegende Deutung war, dass ihr Mann eine Affäre begonnen hatte. Eine Überwachung durch einen Privatdetektiv endete bereits nach zwei Tagen mit dem beunruhigenden Ergebnis, dass Alex Jameson in Dinge verwickelt war, die so bedrohlich auf den Privatermittler wirkten, dass er fluchtartig das Feld räumte.

Der Goa'uld Alex Jameson befindet sich in der Gewalt von Gerak. Er wurde bereits schwer misshandelt und soll jetzt mit einem Foltergerät der Goa'uld dazu gezwungen werden, den Aufenthaltsort von Baal zu nennen. Damit lässt sich Gerak auf eine Stufe mit den verhassten Unterdrückern herab.

Sam Carter recherchiert bei Farrow-Marshall, blitzt aber bei der Vizepräsidentin des Unternehmens, einer kalten Blondine namens Charlotte Mayfield, ab. In der darauffolgenden Sequenz wird klar, dass Ba'al im Nebenraum sitzt und Charlotte Mayfield eine Verbündete von Ba'al ist. Ba'al ist mit einem mehrteiligen Nadelstreifenanzug samt Ziertaschentuch in der Brusttasche ausstaffiert wie ein Mafioso zu Anfang des vergangenen Jahrhunderts.

Daniel Jackson konnte herausfinden, dass die Personen auf den Fotos des Privatdetektivs ausnahmslos zum Trust innerhalb des NID gehören. Zwei der Beteiligten sind verschwunden.

Ka'lel, ein Mitglied des Jaffa-Rats, vertraut sich Teal'c an und teilt ihm mit, dass Ba'al auf der Erde ist. Damit wird endgültig deutlich, dass der Hohe Rat der Jaffa sich nicht mehr loyal zu seinen Tau'ri-Verbündeten verhält. Gerak will sich mit seinem eigenmächtigen Handeln offensichtlich grenzenlosen Einfluss im Rat sichern.

Jameson hat final unter der Folter den Aufenthaltsort von Ba'al preisgegeben und die Situation spitzt sich zu, als ein Tel'tak des Rats das Farrow-Marshall-Gebäude erreicht und Jaffa-Sturmtruppen vom Dach her eindringen und Ba'al gefangen nehmen wollen. Dieser kann nichtsdestotrotz mit seiner Verbündeten fliehen.

Das Gebäude wird weggebeamt.

Er wendet sich in einer Videobotschaft an das Stargate-Center. Seine Forderungen wirken schlicht: er verhält sich unauffällig und wird dafür in Ruhe gelassen. Er wäre allerdings nicht Ba'al, wenn er seinen Worten nicht eine Drohung zur Unterstützung mitgeben würde. Irgendwo in den USA sei eine Naquadah-Bombe versteckt, die explodieren könnte, wenn er nicht seinen Willen bekomme. Die Situation ist besonders bedrohlich durch die Tatsache, dass es als unkalkulierbaren Faktor den Jaffa-Rat gibt, der jederzeit einen neuen Angriff auf Ba'al starten kann.

Das Stargate-Center fordert den loyalen NID-Agenten Malcolm Barrett an, der zusammen mit dem SG-1-Team den Trust-Mitgliedern nachspürt. Während die Prometheus ein Jaffa-Mutterschiff hinter dem Mond aufbringt, macht der irdische Spürtrupp die verwirrende Entdeckung, dass es möglicherweise nicht nur einen Ba'al gibt. Ein Exemplar kann mithilfe von Satelliten bis zu einem gottverlassenen Platz verfolgt werden, wo ihn ein mit Symbiontengift ausgestatteter Marschflugkörper unvorteilhaft trifft.

Für die Entschärfung der Naquadah-Bombe bleibt nicht mehr viel Zeit. Sie wurde im Halcyon Tower, Seattle, lokalisiert. Sam Carter ist mit einem Team vor Ort, kann die Bombe aber nicht räumlich eingrenzen. Die böse Wahrheit ist, dass Ba'al die tragende Konstruktion des Turms komplett mit Naquadah durchsetzt hat. Nach angespannten Momenten kann die Prometheus den gesamten Turm in letzter Sekunde mithilfe des Asgard-Transporters ins All befördern, wo die Explosion ohne größere Auswirkung verpufft.

Athena und vier Ba'al-Klone

Ba'al scheint nicht nur wenigstens eine Kopie, sondern darüber hinaus über sieben Leben zu verfügen: er ist der Behandlung durch Symbiontengift und Marschflugkörper unbeschadet entkommen. Teal'c wird Zeuge, wie er als Gefangener vor den Jaffa-Rat geschleppt wird. Gerak ergreift die Stabwaffe eines Jaffa-Wächters und verletzt Ba'al tödlich durch einen Schuss in den Rücken. Vermutlich wird diese Tat, obwohl mehr als feige angelegt, seine Position im Rat festigen.

Die Durchsuchung von Ba'als Unterschlupf auf der Erde hat inzwischen einen Reproduktionsapparat zutage gefördert, mit dem identische Klone angefertigt werden können. Es wird deutlich, dass niemand davon ausgehen kann, dass es nicht noch immer das Original oder eine unbekannte Anzahl von Kopien von Ba'al gibt.

Anderswo sitzen währenddessen vier Ausgaben von Ba'al entspannt in einem Hotelzimmer und geben sich gelangweilt dem Nichtstun hin.

^Wichtige Stichpunkte[Bearbeiten]

  • Es gibt mehrere Ba'al-Klone, man sieht insgesamt fünf. Davon wurde einer von Gerak getötet.

^Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

  • Drehorte dieser Episode in einer Übersichtskarte
  • Mit "Deus ex machina" wird heute oft ein ungewöhnliches Ereignis ("unerwarteter Helfer") bezeichnet, das in einer problematischen Situation hilft. Der Begriff kommt aus dem Theater, wo er das Eingreifen eines Gottes bezeichnete (siehe auch Deus ex machina in der Wikipedia). In der Variation "Ex Deus Machina" wird auf die Rolle Ba'als als einen der gestürzten Goa'uld-"Götter" angespielt ("Ex Deus"). Das komplette Konstrukt "Ex Deus Machina" meint wahrscheinlich den Reproduktionsapparat, eine Maschine, mit der identische Klone des Ex-Gotts angefertigt werden können.
  • Das Cafe, in dem sich Daniel Jackson mit Sheila Jameson traf, ist das gleiche wie das „Aufstiegscafé“ in der Episode SG1_08x18SG1 8x18 Jim.
  • Als Carter nach Informationen über Alex Jameson sucht, verwendet sie die Suchmaschine „Intersearcher“ (siehe auch Bild).
  • Als man die Idee von Ba'al, der sich auf der Erde versteckt hält, noch ausarbeitete, brachte Joseph Mallozzi die Idee, dass der Goa'uld mit einer angenommenen Identität in einer Autowerkstatt arbeite. Daher schlug er als Titel auch „Deus Ex Mechanic“ („Mechanic“ ist das englische Wort für „Mechaniker“) vor. Paul Mullie argumentierte jedoch, dass „Ex Deus Machina“ ein geeigneterer Titel sei, da Ba'al schließlich ein ehemaliger Goa'uld-„Gott“ sei. Als die Handlung fertiggestellt wurde, war die Mechaniker-Idee vom Tisch und so wurde „Ex Deus Machina“ zum Titel der Episode.[1]
  • Die Idee, dass Ba'al sich selbst klont, stammt von Robert C. Cooper.[2]
  • Ba'al-Darsteller Cliff Simon war so begeistert von der Idee der bequemen Position seiner Rolle auf der Erde, dass er offenbar oft die Vorzüge eines eigenen möglichen SpinnOffs, das sich um Ba'al drehen sollte, betonte.[2]
  • Bei der Ausstrahlung dieser Episode auf Tele 5 wurde die Folterszene aus dem Grund des Jugendschutzes gekürzt, die Originalfassung ist mit FSK 16 gekennzeichnet. Eine ausführliche Auflistung der Unterschiede findet man auf im entsprechenden Schnittbericht von schnittberichte.com.

^Dialogzitate[Bearbeiten]


^Medien[Bearbeiten]

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Alle 12 Medien zum Thema „Ex Deus Machina“ können in dieser Liste gefunden werden.
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^Links und Verweise[Bearbeiten]

Personen[Bearbeiten]

Erde

SG-Teams

Stargate-Center-Personal

Pentagon

Prometheus

Bombensuchteam

NID

russische Luftstreitkräfte

Zivilisten

Außerirdische

Goa'uld

Jaffa

Orte[Bearbeiten]

Erde

Außerirdische

Objekte[Bearbeiten]

Menschen

Außerirdische

^Probleme und Fehler[Bearbeiten]

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Diskussionen zu den nachfolgenden Punkten dürfen nur auf der Diskussionsseite geführt werden!
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  • Übersetzungsfehler: Sam sagt, dass der Trust einen relativ sicheren Bereich des Sonnensystems verlassen und in eine andere Galaxie reisen musste. Im englischen Original ist nur davon die Rede, dass sie das Sonnensystem verlassen und in die Galaxie vorstoßen mussten.
  • Auf der Prometheus sagt Teal'c, dass es keine Mutterschiffe mit Tarnung gäbe. Das ist aber nicht richtig, da Apophis welche besaß (siehe SG1_04x14SG1 4x14 Die verhinderte Allianz).
  • Laut Episode spielt diese:

Es können unmöglich beide Aussagen zutreffen.

  • Ba'al mixt einem seiner Klone und seiner Trust-Komplizin einen Drink in der Schlusseinstellung, doch eigentlich müsste Ba'al viel zu eitel sein, um derart niedere Arbeiten auszuführen.

^Weitere Informationen[Bearbeiten]

^Einzelnachweise

  1. Eintrag in Joseph Mallozzis Blog
  2. (+) 2,0 2,1 Eintrag in Joseph Mallozzis Blog