Möbius, Teil 2

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Zweiteiler.png Zweiteiler Dies ist die abschließende Episode des Zweiteilers Möbius. Die erste Episode ist Möbius, Teil 1.
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Möbius, Teil 2.jpg
Serie Stargate Kommando SG-1
Originaltitel Moebius, Part 2
Staffel Acht
Code / Nr. 8x20 / 174
DVD-Nr. 43
Lauflänge 41:48 Minuten
Weltpremiere 22.02.2005
Deutschlandpremiere 25.01.2006
Quote 1,44 Mio 10,0 %
Zeitpunkt 2005 / 3.000 v Chr.
Drehbuch Joseph Mallozzi
Paul Mullie
Brad Wright
Robert C. Cooper
Regie Peter DeLuise
Trailer © MGM
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In einer alternativen Zeitlinie versuchen Carter und Daniel immer noch General Hammond zu überzeugen, dass sie mit dürfen. Jack hatte seine Meinung geändert und geht zu dieser Mission nach Chulak mit. Mit einer mehr oder weniger deutlichen Zustimmung von Jack dürfen Sam und Daniel mit. Auf Chulak werden sie jedoch gleich überrascht...

^Zusammenfassung[Bearbeiten]

Kawalsky konnte Jack überzeugen, dem Team beizutreten, das aus Kawalsky und Marines besteht und durch das Stargate reisen soll. Derweil kämpfen Daniel und Sam darum, ebenfalls mitgenommen zu werden. Nachdem es ihr Verdienst war, dass das Tor überhaupt erst gefunden wurde, ist es nun ihr Vorschlag, den Puddle Jumper zu nutzen, um einen taktischen Vorteil zu besitzen. Nach Jacks Zustimmung beginnt die Aufklärungsmission nach Chulak.

Die Schockgranate
Jack fliegt mit dem Puddle Jumper erfolgreich durch das Stargate und landet auf Chulak. Dort werden sie mit einer Goa'uld-Schockgranate außer Gefecht gesetzt und gefangen genommen. Als das Team wieder aufwacht, finden sie sich in einer Gefängniszelle der Goa'uld wieder. Teal'c, der noch ApophisPrimus ist, kommt zur Zelle. Schnell versuchen Daniel und Jack Teal'c zu erklären, dass die Zeitlinie verändert wurde und dass sie wissen, dass er Apophis für einen falschen Gott hält. Doch Teal'c schenkt der Erklärung keine Beachtung und nimmt kurzerhand Daniel mit.

Er übergibt Daniel an Apophis, der ihn foltert, damit er mögliche wichtige Informationen preisgibt. Währenddessen ist Teal'c nachdenklich geworden. Er bringt die Kamera, die das Team bei sich trug, zu Sam in die Zelle. Sie zeigt den Abschnitt, wo der richtige Teal'c spricht. Der richtige Teal'c erzählt von einer freien Jaffa-Nation, von Apophis’ Tod und von seinem Sohn Rya'c. Der letzte Punkt hat Alternativ-Teal'c überzeugt. Er gibt dem Team ihre Ausrüstung zurück.

Kurz darauf wird Daniel in die Zelle zurückgeschleppt. Ihm scheint es den Umständen nach einigermaßen gut zu gehen, so erklärt Jack ihm geschwind die Situation, während Kawalsky die Zellentür aufsprengt.

Auf dem Weg zum Puddle Jumper stößt Teal'c zu ihnen und erschießt ohne mit der Wimper zu zucken Daniel. Er sagt, dass Apophis Daniel einen Goa'uld eingepflanzt hat. Plötzlich erschießt der anscheinend noch lebende Daniel einen Marine. Blitzschnell reagiert Jack und tötet Daniel endgültig. Am Jumper kommt es noch zu einer wilden Schießerei: Alle außer Jack, Sam und Teal'c sterben, sogar Kawalsky. Endlich in der Luft, werden sie schon von Todesgleitern verfolgt. Zum Stargate reicht es nicht mehr, die einzige Möglichkeit: ein Zeitsprung. Der Versuch klappt auf Anhieb. Jack fliegt wieder durch das Stargate und das übrige Team bestehend aus Teal'c, Jack und Sam finden sich im altem Ägypten wieder.

Nachdem Jack den Jumper auf einer Sanddünenbucht gelandet hat, gehen sie in ein nahe gelegenes Dorf. Überraschenderweise spricht ein Ägypter namens Katep sie an. Er kann Englisch, weil er schon das SG-1-Team aus der richtigen Zeitlinie kannte. Während er sie in sein Zelt führt, erzählt er, dass das richtige SG-1-Team von Ra hingerichtet wurde. Nur einer konnte entwischen - Daniel. Genau in diesem Augenblick kommt der richtige Daniel ins Zelt. Gemeinsam finden sie auch schnell das Problem: In der alternativen Zeitlinie hat Ra sein Sternentor mitgenommen. Das müssen sie verhindern. Plötzlich kommt ein Junge hereingestürmt, der die Anwesenden vor einer Jaffa-Patrouille warnt. Katep führt sie schnell durch eine Falltür in seinen Keller, der sich als Waffenlager entpuppt. Während Katep oben bleibt, um die Patrouille abzulenken, hat Daniel die Idee, einfach das Sternentor mit dem getarnten Jumper zu stehlen und diesen Diebstahl mit der Rebellion gegen Ra zu koordinieren. Kurz darauf öffnet sich die Falltür; Katep gibt Entwarnung.

Teal'c und Daniel arbeiten an einem Plan für die Rebellion, während Sam und Jack zum Jumper gehen, um die Tarnvorrichtung zu testen. Natürlich funktioniert es nicht: Auf Chulak wurde der Jumper zu sehr beschädigt. Sam gibt ihr Bestes, doch Jack hat schon eine weitere sich nähernde Jaffa-Patrouille entdeckt und bittet Teal'c per Funk um Hilfe. Einen Augenblick bevor die Jaffa den Jumper sehen können hat es Sam geschafft und der Jumper wird unsichtbar. Leider hält das Glück nicht lange an: Die Tarnung funktioniert nur für eine Weile. Als sie wieder sichtbar werden, beginnen die Jaffa sofort zu feuern. Überall springen Funken, als Sam ihren ganzen Mut zusammenfasst und Jack küsst. Obwohl er etwas verwirrt ist, erwidert er den Kuss.

Rettung naht bereits: Teal'c, Katep und Daniel tauchen hinter einer Sanddüne auf und fordern die Jaffa zur Kapitulation auf. Katep gibt ein Zeichen und von einer Sekunde auf die andere sind die Jaffa von Anhängern der Rebellion umzingelt. Schließlich ergeben sich die Jaffa und Daniel sagt Jack über Funk Bescheid.

In der richtigen Zeitlinie. SG-1 sieht sich das Video von der alternativen Zeitlinie an. Das ZPM haben sie auch, es lag neben der Kamera, die in Ägypten ausgegraben wurde. Eigentlich wollte SG-1 zu dieser Mission in zwei Wochen aufbrechen, was jetzt nicht mehr nötig ist.

Und es gibt doch Fische an Jacks Hütte...
Sam und Jack angeln an Jacks Teich und Teal'c und Daniel holen Anglerrüstzeug; es hat sich doch was verändert: im Teich gibt es Fische.


^Wichtige Stichpunkte[Bearbeiten]

^Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

  • Diese Episode ist die letzte Episode, in der Richard Dean Anderson eine Hauptfigur ist.
  • „Möbius, Teil 2“ ist die einzige Stargate Kommando SG-1 Episode, in der ein Puddle Jumper durch ein Stargate fliegt.
  • Charles Kawalsky taucht in dieser Episode das letzte Mal auf.
  • Der Dialog, in dem Rodney den Puddle Jumper „Gateschiff“ nennt, ist fast identisch mit dem Dialog, in dem Ford und McKay es ebenfalls so nennen wollen, siehe SGA_01x02SGA 1x02 Aufbruch in eine neue Welt, Teil 2.
  • Die Szene am Ende der Episode, in der SG-1 an O'Neills See angelt, ist dieselbe wie die am Ende der Episode „Jim“, nur manchmal aus anderen Perspektive (außerdem heißt es von Sam: „Auf dem Video klang es so, als gäbe es in diesem See keine Fische mehr“, deswegen sind die Aufnahmen zwar die von „Jim“, aber die Tonspur und die Perspektiven wurden abgeändert), darum ist anzunehmen, dass das Ende von „Jim“ zeitgleich mit dem Wiederauffinden des ZPMs ist. Doch dieses Mal sind Fische im Teich.
  • Als man (erneut, wie bei bereits mehreren Staffeln zuvor) dachte, die achte Staffel werde die letzte sein, war geplant, die Serie so enden zu lassen und dann eine Spin-Off-Serie mit dem (vorläufigen) Titel „Stargate Command“ zu starten, in deren Zentrum das Stargate-Center stehen sollte.[1]
  • Rob Fournier, der am Set für die Waffen zuständig ist, hat in dieser Episode einen Cameo-Auftritt als Airman Mansfield, ein Soldat in O'Neills Kampftruppe.[2]

^Dialogzitate[Bearbeiten]

(Alternativ-Daniel gibt das letzte Chevron ein und das Wurmloch etabliert sich.)
Daniel: Wow...
McKay: Also mich bekäme keiner durch dieses... Ding.
O'Neill: Irgendeine Ahnung, was uns erwartet?
Carter: Nicht wirklich. Nach dem Videofilm werden wir entmolekularisiert, über zweitausend Lichtjahre durch den Subraum geschickt und dann auf der anderen Seite rematerialisiert.
Kawalsky: So genau wollte das keiner wissen.
O'Neill: Na schön.
McKay (über Lautsprecher): Torschiff eins, Sie haben grünes Licht für den Start.
O'Neill: Torschiff?
Daniel: Na ja, das Schiff, das durch ein Tor geht. (Er zuckt mit den Schultern)
O'Neill: Na schön.
(Hammond wirft Rodney denselben Blick zu, den auch Jack gerade hatte)
McKay: Was ist? Ein Schiff, das durch ein Tor geht. Ein Torschiff. Ich fand das clever.


(Alternativ-O'Neill hat gerade das "Torschiff" in einer Lichtung auf Chulak gelandet.)
Daniel: Moment mal, ich dachte wir haben das Schiff genommen, damit wir nicht laufen müssen.
Carter: Sie können nicht einfach in einer fremden Stadt landen. Diese Mission ist eine getarnte Aufklärung, wir dürfen nicht entdeckt werden.
O'Neill (zwängt sich zwischen den beiden durch): Das bedeutet: Halten Sie die Klappe.
Carter: Entschuldigung.
Kawalsky: Donner, Mansfield, Sie bewachen das Schiff. Bosworth, Sie kommen mit uns. Vorwärts. Bewegung.
(Sie machen sich auf den Weg.)
Daniel (flüsternd zu Sam): Aber warum müssen wir so weit weg parken?
(Sam grinst)
Kawalsky: Jetzt mal ehrlich. Wieso haben wir die mitgenommen?
O'Neill: Ahm... kann ich nicht sagen. Das war wohl eher so’n Bauchgefühl.
Kawalsky: Wie in Peru?
O'Neill: Okay, das ist nicht so gut gelaufen.
Kawalsky: Sierra Leone, Uganda...
O'Neill: Tja, na schön. Die Frage ist doch wohl eher, warum haben Sie mich zu dieser Reise ins Ungewisse eingeladen?
Kawalsky: Tja, sagen wir mal, ich ziehe mein Bauchgefühl dem Ihren vor.
O'Neill: Ja.


(Im altem Ägypten: Alternativ-SG-1 hat gerade die Zeitreise gemacht)
Carter: Ah, wissen Sie zufällig genau die Zeit?
O'Neill (schaut auf seine Uhr): Drei Uhr.
Carter: Ah, Entschuldigung. Ich, ich, ich habe das Jahr gemeint.
O'Neill: Tja, Sie und Daniel haben gesagt, es gibt so ’ne Art fehlgeschlagene Rebellion.
Carter: In 2595 vor Christus.
O'Neill: Vor Christus?
Carter (erschrocken): Colonel!?
O'Neill: Ein Scherz. Und nennen Sie mich Jack, okay?
(Später: Sie kommen in einer Nomadensiedlung an)
O'Neill: Hey, schon gut! Leute, wir kommen in Frieden. Kein Grund zur Aufregung.
Carter: Ich bezweifle, dass die Sie verstehen.
Katep: Hallo.
O'Neill (nimmt seine Sonnenbrille ab): Er schon.
Katep: Ja. Ich bin Katep.
O'Neill: Ich bin Jack.
Katep: O'Neill. Colonel Carter und Teal'c.
O'Neill: Woher weißt du...?
Katep: Bitte kommt mit. Ras Patrouillen sind hier oft unterwegs. Sie dürfen euch nicht sehen... (zu Teal'c) vor allem dich nicht. Bitte kommt.


(Der richtige Daniel ist gerade ins Zelt von Katep gekommen)
Daniel: Also das ist kein gutes Zeichen.
O'Neill (alternativ): Wieso nicht?
Daniel: Wo bin ich?
O'Neill (alternativ): Altes Ägypten?
Daniel: Nein, ich meine mich in eurer Zeitlinie.
Teal'c (alternativ): Ich habe dich getötet.
Daniel: Wieso?
Teal'c (alternativ): Du warst ein Goa'uld-Spion.
Daniel (zuckt mit den Schultern): Ein guter Grund.


(Alternativ-SG-1 und Daniel besprechen einen Plan um Ras Sternentor zu bekommen)
Carter (alternativ): Es muss doch möglich sein, das Tor am Schiff fest zu machen und dann auszufliegen.
O'Neill (alternativ): Ja, aber wir müssen trotzdem erst mal rankommen ohne entdeckt zu werden.
Daniel (der Richtige): Das ist einfach. Das Schiff hat eine Tarnvorrichtung...
(Sam und Jack starren ihn ungläubig an.)
Daniel (sagt es, als sei es eine Selbstverständlichkeit): ... wodurch es unsichtbar ist.
O'Neill (alternativ): Das erzählen Sie mir erst JETZT?
Daniel (der Richtige): Ich war sicher, es war auf dem Video.
(Sam schüttelt langsam den Kopf.)

^Medien[Bearbeiten]

ONeill-Bild1.png
Alle 17 Medien zum Thema „Möbius, Teil 2“ können in dieser Liste gefunden werden.
ONeill-Bild1.png

^Links und Verweise[Bearbeiten]

Personen[Bearbeiten]

Erde

SG-Teams

Stargate-Center-Personal

Area 51

Andere

  • Katep (alternative Zeitlinie)
  • Salatis (Recap und erwähnt in der alternativen Zeitlinie)

Außerirdische

Goa'uld

  • Apophis (alternative Zeitlinie)
  • Ra (erwähnt in der alternativen Zeitlinie)

Orte[Bearbeiten]

Erde

Außerirdische

Objekte[Bearbeiten]

Menschen

Außerirdische

  • Videokamera

^Probleme und Fehler[Bearbeiten]

Pictogram voting info.svg Dieser Abschnitt soll nur Punkte zum Episodeninhalt enthalten! Diskussionen, Anmerkungen und ähnliches zum Artikelinhalt haben auf der Diskussionsseite ihren Platz.
Diskussionen zu den nachfolgenden Punkten dürfen nur auf der Diskussionsseite geführt werden!
Beantwortete Punkte befinden sich hier, eine Übersicht über alle wiederkehrenden Fehler ist hier zu finden.
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  • Das Stargate, welches in der alternativen Zeitlinie in Antarktis geborgen wurde, besitzt ebenfalls das AT-Symbol. Dieses Symbol soll aber nur auf dem Stargate vorkommen, welches Ra mitgenommen hat.
  • Bei dieser Episode wurde sehr darauf geachtet, dass die Menschen aus der Vergangenheit kein Englisch, sondern nur Altägyptisch sprechen und verstehen. Aber am Ende des zweiten Teils spricht Teal'c Englisch (sowieso seltsam) mit den Jaffa von Ra. Wieso verstehen die eine Sprache, die sich erst in 5000 Jahren entwickeln wird? Normalerweise würde ich den berühmten Sprachfehler gar nicht erwähnen, kommt er doch in jeder SF-Serie vor, aber speziell in dieser Doppelfolge wurde so darauf geachtet, dass es schade ist. Und wenn Teal'c in dieser Szene die Jaffasprache benutzt hätte, wäre ein grober Schnitzer gar nicht erst entstanden.
  • Als Teal'c mit den anderen in das ägyptische Lager kommt, hat er seine Stabwaffe in der Hand. Auch als "Daniel 1" mit dem Team aus der alternativen Zeitlinie redet, hat er sie bei sich. Doch Im unterirdischen Waffenlager dann nicht mehr, er muss sie also schon zu den anderen Stabwaffen getan haben. Es schien ihm aber vorher nicht aufzufallen, dass überall Waffen waren, sonst hätte er nicht so erstaunt geguckt. Außerdem hätten sich die anderen sowieso umschauen können, als Daniel noch die Leiter heruntersteigt (Fackeln haben sie ja schon).
  • Nachdem der Alternativ-Daniel und sein Goa'uld getötet worden sind, hat sich Kawalsky über ihn gebeugt, um seinen Puls zu fühlen. Dabei waren seine Augen offen. Als das Team später weggeht, sieht man, dass Daniels Augen geschlossen sind. Aber man sieht nicht, dass Kawalsky dies gemacht hat.
  • Als der kleine Junge ins Zelt rennt und Daniel vor den Jaffa warnt, ist keine deutsche Synchronisation vorhanden. Auch im Deutschen ruft er „They're near! They're near! (Jaffa.)“.

^Weitere Informationen[Bearbeiten]

^Einzelnachweise

  1. Eintrag in Joseph Mallozzis Blog
  2. Seite zum Charakter auf der offiziellen Webseite von Richard Dean Anderson
  3. Seite zum Charakter auf der offiziellen Webseite von Richard Dean Anderson