Außerirdische Invasion

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Außerirdische Invasion.jpg
Serie Stargate Universe
Originaltitel Water
Staffel Eins
Code / Nr. 1x06 / 6
DVD-Nr. 1.0
Lauflänge 41:47 Minuten
Weltpremiere 30.10.2009
Deutschlandpremiere 17.03.2010
Quote 1,07 Mio / 8,0 %
1,61 Mio / 5,0 % Alle
Zeitpunkt 2009
Drehbuch Carl Binder
Brad Wright
Robert C. Cooper
Regie William Waring

Die Wasservorräte auf der Destiny gehen zu Neige: Während Colonel Young und Lieutenant Scott auf einem Planeten mit giftiger Atmosphäre geeignetes Eis suchen, wird an Bord der Destiny der Verursacher der schwindenden Vorräte gefunden. Die Zeit wird knapp, nachdem Scott in eine Spalte gestürzt ist und nun dort festsitzt.

^Zusammenfassung[Bearbeiten]

Scott und Young reisen ab
Etwa die Hälfte der Wasserreserven auf der Destiny sind plötzlich verschwunden. Eli wird von Young angewiesen, alle Menschen auf der Destiny mit einem Fliegenden Auge zu beobachten, da vielleicht jemand aus der Crew das Wasser stiehlt. Die Destiny beendet gerade ihren FTL-Flug und das Tor wird angewählt. Der angewählte Planet besteht aus Wassereis und die Atmosphäre ist tödlich dünn. Young hat vor, mit Scott in Raumanzügen auf den Planeten zu gehen und von dort Wasser mitzunehmen, also wird die Reparatur der vorhandenen Anzüge beschleunigt.

Es dauert nicht lange, bis diese fertiggestellt sind. Sofort begeben sich Young und Scott auf den Planeten und beginnen, das Eis zu untersuchen. Da in unmittelbarer Nähe kein zu trinkendes gefrorenes Wasser befindet, müssen die Beiden sich vom Tor entfernen und weitergehen. Doch davor schickt die Destiny-Crew Elis neueste Erfindung durchs Stargate: Ein Tablett, das von mehreren Fliegenden Augen getragen wird, darauf kann man mindestens eine Tonne Eis tragen. Plötzlich gibt es ein kleines Beben, der Boden wackelt etwas, aber ansonsten passiert nichts. Weiter entfernt findet Young jedoch einen gefrorenen Wasserfall, der reines Eis enthält. Also beginnen Beide mit dem Abbau des Eises.

Die Organismen

An Bord der Destiny wird die Crew in ihre Quartiere beordert und durchsucht. Dabei findet Sergeant Greer bei Sergeant Spencer mehrere gehortete Lebensmittel, darunter zwei Kanister mit Wasser und weitere Verpflegung. Spencer wird in eine Zelle eingesperrt. In der Zwischenzeit sind jedoch wieder mehrere Tausend Liter Wasser verschwunden, obwohl niemand mehr bei den Wasserreserven gewesen ist. TJ macht auf einem Gang jedoch eine interessante Entdeckung: Kleine außerirdische Wesen befinden sich auf dem Raumschiff. Sie sind kleine Organismen, die wie fliegender Sand aussehen und Scott wahrscheinlich von dem Wüstenplaneten auf die Destiny gefolgt.

Das Eis wird verladen
Derweil sind Young und Scott wieder am Gate, das fliegende Tablett ist mit viel reinem Eis beladen. Corporal Gorman, der eigentlich beim Abladen des Eises helfen sollte, entdeckt ebenfalls auf dem Weg zum Stargateraum die Außerirdischen Organismen. Er provoziert diese, indem er mit einer Pistole auf die Aliens schießt, daraufhin töten die Wesen den Soldaten fast. Während das Eis von Anderen abgeladen wird, erklärt Eli über Funk die bedrohliche Situation mit Außerirdischen auf dem Schiff. Doch damit die Beiden nicht auf die Destiny zurückkehren und noch mehr Eis holen können, schildert Doktor Rush die Lage nicht bedrohlich und sagt, dass alles unter Kontrolle ist und Eli übertreibt. Somit bleiben Scott und Young auf dem Planeten. Während Beide aufbrechen, um eine zweite Ladung Eis zu holen, findet man auf dem Schiff heraus, dass die Außerirdischen für den Wasserverbrauch verantwortlich sind und sich im Tank schnell vermehren. Man muss etwas unternehmen.

Scott und Young wollen gerade die nächste Ladung Eis zum Gate bringen, als Scott plötzlich einbricht. Er fällt einige Meter einen Eisschacht herunter und bleibt dann in der Lücke stecken. Doch Young kann ihn nicht heraufziehen, da Scott zu sehr eingeklemmt ist. Bei einem weiteren Beben wird jedoch ein Loch in Scotts Raumanzug gerissen und Luft entweicht. Er hat noch etwa eine Stunde. Auf dem Schiff versucht man inzwischen, die Aliens in einen Lagerraum einzusperren der sich abdichten lässt. Greer treibt die Aliens mit einem selbstgebastelten Flammenwerfer in den Raum, welchen er sofort versiegelt. Doch Die Aliens greifen jedoch die Tür an und beginnen zu entkommen.

Der Behälter kommt an
Während Young Scott nun endlich herausziehen kann, wird dieser jedoch durch den Druckverlust ohnmächtig und Young trägt ihn auf dem Tablett zum Stargate des Planeten. TJ hat inzwischen einen neuen Plan ausgeführt. Ein Fass mit Wasser wird als Köder vor die Lagerraumtür gestellt.
Die Beiden sind zurück
Die Tür wird geöffnet und wie erwartet fliegen die Aliens in das Fass. Das verschlossene Fass wird nun zum Gateraum gebracht und auf den Eisplaneten geworfen. Die Außerirdischen befreien sich aus dem Fass und fliegen zu Scott und Young, entfernen sich aber kurz darauf wieder. Daraufhin bringt Young Scott und einiges an Eis durch das Gate zurück und die Destiny setzt ihren Kurs fort, während Spencer wieder „freigelassen“ wird und Gorman seinen Verletzungen erliegt.


^Wichtige Stichpunkte[Bearbeiten]

  • Eli soll alle Personen auf der Destiny im Auftrag von Colonel Young mittels der Fliegenden Augen überwachen und ausspionieren, da Young wissen möchte, wem er vertrauen kann.
  • Spencer kommt mit einer „letzten Verwarnung“ davon, nachdem er Wasser und Nahrung unterschlagen hat.
  • Eli stört sich sehr an der Tatsache, dass viele Personen der Führungsstruktur auf der Destiny permanent misstrauen und sich belügen. Rush findet dieses Verhalten normal bzw. „erwachsen“.
  • Corporal Gorman erliegt seinen Verletzungen infolge eines Angriffs seitens Außerirdischen.
  • Die Antiker-Kommunikationsgeräte werden regelmäßig von den Passagieren der Destiny benutzt, zum Einen zur Berichterstattung ans Homeworld Command, zum Anderen, damit Passagiere Kontakt zu ihren Familien aufnehmen können. Es gibt einen festgelegten Plan, der regelt, wer die Steine wann benutzen darf.

^Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

  • Die Raumanzüge der Destiny sind modifizierte und wiederverwendete Requisiten der Exoskelette der Pegasus-Asgard. Laut Joseph Mallozzi geschah das aus einem bestimmten Grund.[1]
  • Eli bzw. die Autoren vergleicht den Eisplaneten mit Hoth aus Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück.
  • Als die Szenen mit Scott und Young in den Antiker-Anzügen gedreht werden sollten, waren die Anzüge offenbar derartig unbequem und haben gestunken, dass man für die Schauspieler darin ein provisorisches Lüftungssystem mit Löchern in den Anzügen einbauen ließ. Das half zwar nur mäßig, aber man konnte die Szenen so drehen.[2]
  • Als Young meint, der letzte Planet, auf dem er gewesen sei, sei explodiert, ist das eine Anspielung auf die Ikarus-Basis in SGU_01x01SGU 1x01 Die Destiny.
  • Als Eli davon spricht, die Außerirdischen könnten plötzlich aus ihren Mägen herausbrechen, ist das eine Anspielung auf den Film Alien.
  • In der Szene, in der Scott im Eisspalt steckt, war Laurence Moroney hinter der Kamera tätig. Der Schnee bestand dabei aus getrockneten Kartoffelflocken, wodurch Moroney husten und letztlich eine Maske tragen musste.[3]

^Dialogzitate[Bearbeiten]

Young: Das Raumschiff hat sich wieder vollständig mit Energie aufgeladen.
Rush: Eben nicht, das ist es ja gerade.
Young: Wie sieht es also aus, Rush?
Rush: Vermutlich etwas weniger als 40% der ursprünglich vorgesehenen Leistung.
Young (skeptisch): Diese Zahl haben sie sich wohl gerade aus ihrem Hintern gezogen.
Rush: Was?
Eli: Äh, ich hab' die mir eigentlich aus meinem Hintern gezogen. Er denkt sich so was nicht aus.


(Eli sieht Aufnahmen des Planeten)
Eli: Wow, wir befinden uns jetzt wohl im Hoth-System. (alle sehen ihn nicht verstehend an) „Das Imperium schlägt zurück“. Der zweite Star Wars-Film, OK, ich weigere mich, ihn Episode Fünf zu nennen.


(Scott und Young wollen in den Anzügen abreisen)
Park: Wenn man eine gewisse Körperaktivität einkalkuliert, reicht der Sauerstoff für gut acht Stunden.
Scott: Noch Elf Stunden bis zum Sprung in den Hyperraum, richtig?
Eli: Keine Angst. Ihnen geht sowieso die Luft aus, lange bevor wir weg sind.
Scott: Danke.


(Scott und Young sind auf dem Planeten)
Scott: Ist wirklich schön hier, hmm?
Young: Ein tiefer Atemzug und man ist tot.


(Es gibt ein Beben auf dem Planeten)
Scott: Wow, haben sie das auch gespürt?
Young: Nur ein kleines Erdbeben. Hey, der Planet, auf dem ich letztes Mal war, ist explodiert.


 Rush (ist sauer auf Eli): Hör gefälligst auf, dich wie ein Kind aufzuführen, bitte!


(Greer will die Wesen mit dem Flammenwerfer jagen)
TJ: OK, Sergeant, sie und ihr Team machen sich auf die Suche nach dieser außerirdischen Wolke, Tierchen, Insekten, oder wie auch immer wir sie nennen und erstatten dann Bericht, verstanden?
Greer: Ja, Madam.
TJ: Oh, und Sergeant: Kein Abfackeln.
Greer (genervt): Ja - Madam!!!


Scott: Wie wär's, wenn sie die Waffe herunterlassen und ich schieß' mich frei...?
Young (sarkastisch): Guter Einfall, die Kugeln werden sicher nicht abprallen und sich in ihren Hintern bohren.


Young: Vielleicht kann ich ja irgendwie zu ihnen runterklettern.
Scott: Das wär' genauso bescheuert.
Young: Das wär' genauso bescheuert, Sir.

^Medien[Bearbeiten]

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Alle 34 Medien zum Thema „Außerirdische Invasion“ können in dieser Liste gefunden werden.
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^Links und Verweise[Bearbeiten]

Personen[Bearbeiten]

Menschen

Destiny-Besatzung

Außerirdische

Organismus (SGU 1x03)

Orte[Bearbeiten]

Destiny

Außerirdische

  • Keine besonderen Orte

Objekte[Bearbeiten]

Menschen

Außerirdische

^Probleme und Fehler[Bearbeiten]

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  • Als die erste Ladung Eis auf die Destiny verladen wurde und der Planet neu angewählt wird, um den fliegenden Schlitten zurückzuschicken, hört man anstatt sieben nur fünf Chevrons einrasten.
  • Scott antwortet auf die Frage, wie groß das Loch in seinem Raumanzug ist, mit „Ich kann ihn nicht sehen, aber ich kann hören, wie die Luft entweicht“. Es müsste jedoch, wie auch im englischen Original, heißen, er könne es nicht sehen.

^Weitere Informationen[Bearbeiten]

^Einzelnachweise

  1. http://www.gateworld.net/universe/s1/106.shtml#production
  2. Eintrag in Mallozzis Blog
  3. Twitter-Posts 1 und 2 von Laurence Moroney