Glaube

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Serie Stargate Universe
Originaltitel Faith
Staffel Eins
Code / Nr. 1x13 / 13
DVD-Nr. 1.5
Lauflänge 41:49 Minuten
Weltpremiere 16.04.2010
Deutschlandpremiere 28.04.2010
Quote 0,89 Mio / 7,7%
1,31 Mio / 4,6 % Alle
Zeitpunkt 2010
Drehbuch Linda McGibney
Regie William Waring

Die Destiny verlässt unerwartet den FTL-Flug in der Nähe eines Planeten, der im Schiffscomputer nicht verzeichnet ist. Doch das Alter des Planeten passt nicht zu seinem momentanen Entwicklungsstand: Auf dem Planeten gibt es eine idyllische Landschaft, er ist der Erde sehr ähnlich und es scheint, als wäre er von einer außerirdischen Rasse erbaut worden...

^Zusammenfassung[Bearbeiten]

Das Shuttle wird repariert
Es ist Morgen und wenig los auf der Destiny. Im Kontrollraum kommt gerade der von der Operation[1] noch geschwächte Rush zu Park und Brody, die sich daraufhin an die Reparaturen am beschädigten Destiny-Shuttle machen. Es gelingt und die Hülle des Shuttles ist schon bald wieder intakt. Während die beiden die Systeme des Shuttles reparieren, kommt Young zu Rush in den Kontrollraum, als das Schiff plötzlich aus dem FTL fällt. Young will ein Team in den Torraum schicken, doch Rush entdeckt, dass laut der Schiffskarte hier kein Planet und kein Stern in Reichweite ist, geschweige denn ein Stargate. Brody und Park, die im Moment im Shuttle sind, können jedoch deutlich einen Stern erkennen. Die Vorhutschiffe hätten diesen Stern bei ihrem Flug vor der Destiny erkennen und in der Karte verzeichnen müssen, er sollte überhaupt nicht existieren. Der Stern ist ein Gelber Zwerg, der der Erdensonne ähnlich ist. Da das Schiff nichts von ihm wusste, hat seine Anziehungskraft die Antriebssysteme gestört. Innerhalb einiger Wochen wird das Schiff den Stern umrunden und dann wieder in den FTL springen. Es gibt jedoch auch einen Planeten in Reichweite. Offenbar gibt es dort kein Stargate, aber er liegt in Shuttle-Reichweite. Der Planet ist ähnlich groß wie die Erde und die Bedingungen sind kurz gesagt perfekt. Aus diesem Grund wird mit dem intakten Shuttle ein Team mit Scott, Greer, T.J. und Caine dorthin geschickt, während Rush die Daten überprüft. In der Datenbank des Schiffs gibt es keinen Hinweis auf einen Fehler oder eine Anomalie und dieser Planet ist eigentlich noch sehr neu, also erst relativ kürzlich entstanden. Doch dann müsste er noch ein glühender Felsbrocken sein. Dieses Sternensystem ist so, als wäre er plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht. Inzwischen landet das Außenteam und untersucht den Planeten. Es stellt sich heraus, dass es essbare Früchte, sauberes und trinkbares Wasser, sowie nützliche Pflanzen gibt.
Der Planet mit dem Obelisken
Das Team füllt damit die Vorräte auf, um dann nach einem Erkundungsflug wieder zum Schiff zurückzufliegen. Bei diesem Flug entdeckt es zudem einen riesigen Steinobelisken. Offenbar sind sie hier nicht die Ersten.

Als sie später wieder zurück auf dem Schiff sind, berichten Scott und Greer auch vom Obelisken. Es gibt jedoch nur ein schwaches elektromagnetisches Feld um ihn herum und zahlreiche Markierungen oder Schriftzeichen auf der Oberfläche. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Außerirdischen, denen die Crew zuletzt begegnet ist, ihn erbaut haben und Rush hat herausgefunden, dass offenbar das gesamte Sternensystem künstlich erschaffen wurde, wozu die Außerirdischen nicht imstande sind. Rush ergänzt, dass ihre Umlaufbahn korrigiert wurde und das Schiff etwa einen Monat brauchen wird. Er schlägt vor, ein weiteres Team dorthin zu schicken, da der Planet in drei Stunden nicht mehr in Reichweite ist, nach der Umrundung des Sterns wird dies jedoch wieder der Fall sein. Trotz Elis Bedenken, dass die Erbauer des Planeten etwas gegen einen Aufenthalt des Teams für einen Monat haben könnten, stimmt Young zu und schon bald fliegt das Shuttle los. Als es auf dem Planeten landet, wird ein Camp errichtet und man versucht, kleine Streitigkeiten zwischen Militär und Zivilisten schnell zu beenden.

Inzwischen kommt Eli in die außer Wray leere Kantine und zeigt ihr die letzte Frucht vom Planeten, die er versteckt hat. Die Beiden teilen sie und reden etwas über den Planeten. Während Caine Scott erklärt, dass er diesen Planeten für ein Zeichen hält und überzeugt davon ist, dass Gott wollte, dass sie hier landen, gibt es ein paar Fortschritte bei der Shuttlereparatur und Rush lässt mit der wegen des inaktiven Antriebs nun verfügbaren Energie die Schilde erweitern, um einige weitere Bereiche des Schiffs zu untersuchen. Als das Außenteam später Früchte pflückt, unterhalten sie sich über den Planeten und es gibt schnell zwei Gruppen: Die eine glaubt daran, dass Gott sie hierher geführt hat und die andere ist davon überzeugt, dass es nur Zufall ist, so wie alles im Leben.
Der gefundene Roboter
Während Eli und Wray es bereuen, nicht mit auf den Planeten gegangen zu sein, hat das Außenteam dort für etwa einen Monat eine schöne Zeit. In dieser Zeit langweilt sich der Großteil der Crew auf dem Schiff, ein Team mit James untersucht mehrere Schiffssektionen und entdeckt dabei unter anderem auch eine Art Roboter und T.J. gesteht Chloe, dass sie in der 15. Woche schwanger ist.
Scott und Chloe entdecken den Strahl des Obelisken
Sie will es jedoch vorerst geheim halten, niemand außer ihr weiß bisher davon. Nur wenige Tage vor der geplanten Rückkehr auf das Schiff schickt der Obelisk jedoch nachts einen langen hellen Strahl gen Himmel. Volker misst dabei ungewöhnliche Strahlung und Rush und Young vermuten, dass damit die Erbauer des Planeten zurückgeholt werden. Young lässt sofort das Camp abbauen und will das Team so schnell wie möglich wieder auf dem Schiff haben.

Etwas später steht fest, dass beim Shuttle der Antrieb nicht vollständig repariert werden kann, während Rush enttäuscht darüber ist, dass sie wohl nie etwas über die Erbauer des Planeten erfahren werden. Auf dem Planeten wird das Camp inzwischen abgebaut und T.J. entscheidet, nicht mit auf das Schiff zu gehen, sie will hier bleiben. Mehrere Teammitglieder schließen sich dem an und meinen, dass es hier sicherer ist und die Außerirdischen ihnen vielleicht helfen können, wieder nach Hause zu kommen. Als Scott es verbieten will, gesteht T.J. auch ihm, dass sie schwanger ist. Sie will ihr Kind nicht auf dem Schiff aufziehen. Scott fühlt sich verpflichtet, die zurückbleibenden Teammitglieder zu beschützen und will nun ebenfalls bleiben. Etwas später berichtet er Young davon und der ist zunächst empört. Er will die Crewmitglieder nun notfalls mit Waffengewalt zwingen, wieder auf das Schiff zu kommen. Später hat er seine endgültige Entscheidung getroffen: Er fliegt mit dem notdürftig reparierten Shuttle selbst auf den Planeten und gestattet einigen Crewmitgliedern zu bleiben, doch nur unter einer Bedingung: Das gesamte militärische Personal kehrt mit ihm auf die Destiny zurück, andernfalls wird er alle mit Waffengewalt dazu zwingen. Er lässt ihnen auch das beschädigte Shuttle dort, das als Unterkunft und für kurze Flüge zu gebrauchen ist.

Das Festessen in der Kantine
Wenig später konnte er auch T.J. und Scott, die einzigen Soldaten, die noch bleiben wollen, überzeugen und kehrt mit den meisten Teammitgliedern auf das Schiff zurück. Wenig später springt die Destiny wieder in den FTL. Viele Crewmitglieder sind nachdenklich und Scott zieht sogar in Erwägung, dass dieser Planet ihr Rettungsring war und sie ihn einfach gehen lassen haben. Young hat darauf keine Antwort und geht in die Kantine, wo eine Art Festmahl bereitet ist. Die meisten genießen es und sind fröhlich, doch einige sind immer noch nachdenklich wegen des Planeten und T.J. sitzt alleine in der Krankenstation und ist traurig.


^Wichtige Stichpunkte[Bearbeiten]

  • Tamara Johansen ist in der 15. Woche schwanger, der Vater (Young) weiß nichts davon.
  • Die Ikarus-Besatzung ist bereits seit etwa 15 Wochen auf der Destiny gestrandet.
  • Das zweite Shuttle der Destiny wurde notdürftig repariert und auf dem erdähnlichen Planeten zurückgelassen. Auch einige Zivilisten der Destiny-Crew bleiben auf dem Planeten, da sie glauben, hier besser überleben zu können.
  • Der Planet wurde vermutlich von einer fortschrittlichen nicht-menschlichen Spezies geschaffen.

^Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

  • Der Song in der Episode heißt "All my Days" und stammt von Alexi Murdoch.
  • Der Schauspieler Vincent Gale (Morrison) spielte in SG1_06x05SG1 6x05 In den Händen der Goa'uld bereits den NID-Agenten Cross.
  • Die Nummer und der Titel der Episode wurden von Joseph Mallozzi am 23.04.2009 in einem Blogeintrag bekannt gegeben. Damals war die Episode noch an zwölfter Stelle vorgesehen, am 03. Juni 2009 schrieb Mallozzi dann, dass sie an dreizehnte Stelle treten werde.[2]

^Dialogzitate[Bearbeiten]

Young (zu Rush über die Anspannungen zwischen Militär und Zivilisten): Deshalb habe ich meine Leute angewiesen, sich besonders anzustrengen. Ich werde mir auch Mühe geben... -Selbst mit Ihnen.
Rush: Wow. Dazu mussten Sie sich wohl ziemlich überwinden...
Young: Sie haben wirklich keine Ahnung...


(Greer hat eine Frucht gefunden, die einer Kiwi sehr ähnlich ist.)
T.J.: Wir nehmen Sie mit und testen sie...
Greer: Ich probier' sie lieber gleich.
(Greer hört nicht auf sie und beißt in die Frucht hinein.)
T.J.: Greer!
Scott: Was tun Sie denn da?
Greer: Superlecker...
T.J.: Sie könnte aber auch giftig sein!
Greer: Wird sich zeigen...


Wray: Sie haben diesen Planeten wirklich aufgebaut?
Eli (lacht): Das Genesis-Gerät.
(Alle sehen ihn verwirrt an.)
Eli (enttäuscht): Das Ende von „Der Zorn des Khan“!


Wray (zu Eli): Ist es denn überhaupt möglich, einen Stern zu erschaffen?
Eli: Nee! Auf keinen Fall! Aber durch ein Wurmloch auf ein Raumschiff auf der anderen Seite des Universums transportiert zu werden... -Das ließe sich machen...


(Young kommt in das beschädigte Shuttle zu Park und Brody)
Young: Hey, wie kommen sie voran?
(Park und Brody antworten gleichzeitig)
Brody: Gar nicht.
Park: Bestens.
Young: Also was nun?
Brody: Der Antrieb ist vollständig im Eimer, vielleicht würde es uns gelingen zum Planeten herunterzufliegen, aber die Energie wird nicht ausreichen um wieder zurückzukehren. So sieht's aus. Bei der Navigation sieht's besser aus. Wir können nach links steuern... -aber nicht nach rechts, oben oder unten.
Young: Ich verstehe. Und was ist daran so gut?
Park: Wir können nach links steuern...
(Young nickt und wird von Rush angefunkt. Nach einem kurzen Gespräch mit Rush wendet er sich wieder den Wissenschaftlern zu)
Young: Und Sie beide machen jetzt hier weiter. In einem Monat soll dieses Ding bis zum Planeten fliegen können und zwar nicht nur in Linkskurven. (Er verlässt das Shuttle)


Young (im Shuttle zu Park und Brody): Ja?
Park: Ja. Also-...
Brody (unterbricht sie): Nein.
Young: Schon wieder dieses Spiel?
Park: Das Shuttle kann fliegen, und zwar nach rechts und links und nach oben und unten.
Brody: Aber wie schon gesagt, gibt es Schwierigkeiten mit dem Antrieb...

^Medien[Bearbeiten]

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Alle 22 Medien zum Thema „Glaube“ können in dieser Liste gefunden werden.
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^Links und Verweise[Bearbeiten]

Personen[Bearbeiten]

Menschen

Destiny-Besatzung

Außerirdische

Nakai (erwähnt)

Orte[Bearbeiten]

Destiny

Außerirdische

Objekte[Bearbeiten]

Menschen

Außerirdische

  • Keine besonderen Objekte

^Probleme und Fehler[Bearbeiten]

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Diskussionen zu den nachfolgenden Punkten dürfen nur auf der Diskussionsseite geführt werden!
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^Weitere Informationen[Bearbeiten]

^Einzelnachweise

  1. SGU_01x12SGU 1x12 Uneins
  2. Eintrag in Joseph Mallozzis Blog