Die Macht der Weisen

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Serie Stargate Kommando SG-1
Originaltitel The Nox
Staffel Eins
Code / Nr. 1x07 / 8
DVD-Nr. 1.2
Lauflänge 42:24 Minuten
Weltpremiere 12.09.1997
Deutschlandpremiere 17.02.1999
Quote 2,00 Mio / 14,2 %
Zeitpunkt 1997
Drehbuch Hart Hanson
Regie Charles Correll

Von der Regierung dazu gedrängt, sich neue Technologien anzueignen, gelangt das SG-1-Team in eine Welt, die von einer scheinbar primitiven Rasse bewohnt wird. Als Apophis ankommt, versucht SG-1, sie vor den desaströsen Konsequenzen zu warnen...

^Zusammenfassung[Bearbeiten]

Verteidigungsminister David Swift wird das Stargate vorgeführt, indem man einen Planeten P3C-117 anwählt und ein MALP durchschickt. Die Regierung setzt daraufhin das Stargate-Projekt unter Druck: Endlich sollen bislang unbekannte und vor allem überlegene Technologien entdeckt und nutzbar gemacht werden. Der Außerirdische Teal'c erinnert sich an einen Planeten, dessen Bewohner, die Fenri, angeblich über die Fähigkeit verfügen, sich unsichtbar zu machen. O’Neill und das SG-1-Team erhalten den Befehl, eines der Wesen aufzuspüren und auf die Erde zu bringen.

Kurz nach ihrer Ankunft auf jenem Planeten meinen Carter und Teal’c eines dieser fliegenden Wesen gesehen zu haben. Plötzlich ist das Stargate verschwunden und mit ihm Teile ihrer Ausrüstung. Daniel und O’Neill, die sich von den beiden anderen getrennt haben, entdecken ein Flirren in der Luft. O’Neill will mit dem Betäubungsgewehr schießen, als plötzlich ein Schuss aus einer Stabwaffe das Tier vertreibt. Teal’c versichert, dass er es nicht gewesen sei. Schließlich entdeckt O’Neill ein Gruppe Jaffa unter Apophis’ Führung, die offenbar Jagd auf die Tiere machen. Man entschließt sich trotz mangelnder Feuerkraft die Goa’uld in einen Hinterhalt zu locken, um Apophis gefangen zu nehmen.

Bei dem Angriff versucht O’Neill Apophis mit dem Betäubungsgewehr außer Gefecht zu setzen, aber dieser errichtet um sich einen Schutzschild. Apophis greift zur Stabwaffe und nacheinander werden O’Neill, Carter und Daniel tödlich getroffen, bevor sie sich wehren können. Teal’c gelingt es noch, die restlichen Jaffa außer Gefecht zu setzen, aber auch er scheitert am Kraftfeld von Apophis. Als er die anderen Teammitglieder tot sieht, ist auch er bereit zu sterben – als freies Wesen. Bevor Apophis jedoch seine Waffe ansetzen kann, ist Teal’c plötzlich verschwunden. Danach verschwinden auch die Leichen der anderen Teammitglieder.

Daniel wacht wenig später in einer Hütte auf. Seine Wunden sind zwar verschwunden, aber das Loch in seiner Kleidung ist noch da. Er findet Carter, bei der es genauso ist. Daniel meint gestorben und im Himmel zu sein, woraufhin Carter widerspricht. Sie treffen auf O’Neill, dessen Wunde ebenfalls geheilt ist. Man stellt fest, dass ihre Waffen verschwunden sind. Ein Mann und eine Frau mit Pflanzen im Haar kommen herein und bitten sie wortlos nach draußen. Die Gruppe, vermutlich eine Familie, zu der noch zwei Kinder gehören, lädt sie zum Essen von Früchten ein. Der Junge tritt hinzu und O’Neill fragt ihn nach den Waffen. Der Junge jedoch führt Teal’c zum Lagerplatz der Gruppe. Dieser weiß auch nicht was passiert ist. Der Junge stellt sich Carter gegenüber als Nafrayu vor und wiederholt danach liebevoll Carters Namen.

Schließlich isst das Team gemeinsam mit der Gruppe und der Mann beginnt zu sprechen. Er erklärt, dass er sie wieder zurückschicken will und dass es etwas gedauert habe, ihre Sprache zu lernen. Die Waffen seien allerdings fort. Während SG-1 versucht, den Angriff zu erklären, will sie der Mann zum Schlafen schicken, bevor sie aufbrechen. Man will ihnen nichts erklären und sie auch zu niemandem bringen. Die Frau erwähnt einen Bruder, den man ebenfalls geheilt habe, der sich aber noch im Zelt befinde. Verwundert geht SG-1 ins Zelt zurück und entdeckt dort den schlafenden Jaffa Shak'l, der hinter einem Vorhang versteckt war. SG-1 erklärt, dass er nicht zum Team gehört. Es stellt sich heraus, dass sie bei einer Familie der Nox sind, Vertreter eines kleinen feengleichen Volkes, das die Gabe besitzt, Tote zum Leben zu erwecken. Die Goa’uld kennen dieses Volk nicht, jagen aber die Fenri, die unsichtbaren fliegenden Wesen. Opher wird ihnen vorgestellt, einer der Ältesten. Teal'c sagt, dass Shak’l eine Gefahr für die Nox darstellt. Das SG-1-Team beschließt, noch etwas mehr über die Nox herauszufinden bevor sie gehen und Shak’l mitnehmen.

Apophis schickt seine Jaffa los, um die verschwundenen Leichen des SG-1-Teams zu suchen. Diese können sie aber nicht finden. Apophis vermutet daher, dass ihnen geholfen wurde. Auch das Stargate können sie nicht mehr finden, weswegen er befiehlt, Teal’c zu suchen.

Shak’l wird gefesselt und er erwacht. Er lehnt es ab, Teal’c zu folgen und will ihn stattdessen an Apophis ausliefern. Der Rest von SG-1 stellt Pfeil und Bogen her, um sich damit zu verteidigen. O’Neill wird beim Testen des Bogens von Nafrayu beobachtet und als er versucht, ihm den Grund für das Kämpfen zu erläutern, wird plötzlich eines der Fenri-Wesen sichtbar und schwebt über ihnen. Jack vermutet eine Gefahr und verteidigt sich mit Pfeil und Bogen. Daniel versucht unterdessen im Gespräch mit Opher, mehr über die Nox zu erfahren und Freundschaft zu schließen. Als sie über die unterschiedlichen Zeitrechnungen sprechen verrät Opher, dass er 432 Jahre alt sei.

Der Nox Anteaus zeigt Jack unterdessen, dass es die Nox und nicht die Fenri sind, die Dinge unsichtbar machen können. Er erklärt, dass sie wegen des Fenris das Stargate unsichtbar gemacht haben, da sie sie für Jäger gehalten hätten. Er kritisiert O’Neill wegen seines Angriffs auf das Tier und meint, diese Fähigkeit helfe ihnen, seit sie hier sind. O’Neill offenbart den Grund dafür, warum die Goa’uld die Tiere jagen äußert die Befürchtung, dass die Nox versklavt werden könnten, wenn die Goa’uld die Wahrheit erführen.

Es wird ihnen nicht erlaubt, Shak’l gegen seinen Wunsch mit auf die Erde zu nehmen. Dieser kann sich nach einem weiteren erfolglosen Angebot von Teal’c, sich ihnen anzuschließen, mit versteckten Messern selbst befreien und verletzt dabei Teal’c und die Nox-Frau. Die Nox veranstalten deswegen für sie eine Heilungszeremonie, die Zeremonie des Lebens, bei denen sie ihre Unsichtbarkeit nicht aufrechterhalten können und die auch Shak’l aus der Ferne beobachtet. Anteaus bestätigt, dass SG-1 ebenfalls so wiedererweckt wurde und dass die Sichtbarkeit während der Zeremonie eine Schwachstelle sei. SG-1 begibt sich nun auf Verfolgungsjagd nach Shak’l. Nafrayu taucht auf, weil er einen Goa’uld sehen möchte, wird jedoch von O’Neill fortgeschickt.

SG-1 beobachtet, wie Shak’l nach seinen Gefährten ruft und ihnen von den Nox erzählt. Zurück bei der Hütte wird Nafrayu vermisst, der sich Apophis in den Weg stellt und ihm sich vorstellt. Dieser aktiviert daraufhin sein Handmodul. Die Nox machen sich mit dem SG-1-Team auf die Suche nach dem Jungen und finden ihn schließlich leblos auf dem Waldboden liegen. O’Neill glaubt an eine Falle. Obwohl den Goa’uld das Geheimnis der Nox nun bekannt ist, wollen sie eine weitere Zeremonie des Lebens durchführen, um Nafrayu zuzückzuholen. O’Neill gibt vor, in keinen Kampf verwickelt werden zu wollen und befiehlt den Abmarsch.

Die Nox zeigen ihre Stadt
Während die Nox die Zeremonie durchführen, bastelt sich O’Neill einen Wurfpfeil, da er glaubt, dadurch im Nahkampf im Vorteil zu sein, da eine so kleine Waffe den Schutzschild von Apophis durchdringen könne. Tatsächlich gelingt es ihnen, die Bewacher auszuschalten. O’Neill schießt auf Apophis, der allerdings in diesem Moment unsichtbar wird. Frustriert macht O’Neill seinen Unmut gegenüber dem nun leeren Wald deutlich. Das Team bereitet nun die Rückkehr vor. Zurück auf dem Gelände um das Stargate macht sich Anteaus sichtbar und erklärt ihnen, ihren Feind durch das Stargate geschickt zu haben. Nach der Rückkehr von SG-1 wollen sie es vergraben, auf die Gefahr hin, dass die Goa’uld dann mit Raumschiffen kommen. Der nun auch sichtbar werdende Nafrayu will sich verabschieden und erklärt, ihre Waffen bereits durch das Stargate geschickt zu haben. Nachdem SG-1 nochmals ihre Sorge um die Nox zum Ausdruck gebracht hat, wird ihnen von diesen eine gigantische am Himmel schwebende Stadt gezeigt, die normalerweise unsichtbar ist. Offenbar sind die Nox also doch eine fortschrittlichere Art, als zunächst angenommen und so kann SG-1 beruhigt auf die Erde zurückkehren.

^Wichtige Stichpunkte[Bearbeiten]

  • Teal'c wurde einst von Apophis ausgesandt, eines der unsichtbaren Wesen zu fangen. Als ihm dies nicht gelang, tötete Apophis zwei von Teal’cs Männern.
  • Alle Mitglieder von SG-1 werden getötet, jedoch von den Nox wiederbelebt.
  • Die Nox können sowohl sich als auch andere Lebewesen und Objekte verschwinden lassen.
  • Die Nox können Verletzungen heilen und Tote wiederbeleben.
  • Die Nox sind in der Lage, extrem schnell zu lernen. Die Sprache der Menschen erlernten sie in wenigen Minuten allein durch Zuhören.
  • Nox werden nach irdischen Maßstäben sehr alt. (Opher ist z. B. 432 (Menschen-)Jahre alt.)
  • Die Mitglieder des Stargate-Centers haben zu diesem Zeitpunkt bereits 19 verschiedene Planeten besucht.

^Hintergrundinformationen[Bearbeiten]

  • Diese Episode läuft im Film "Fanboys" (USA 2008) im Hintergrund im Fernseher.

^Dialogzitate[Bearbeiten]

(Als Colonel Jack O'Neill und Captain Samantha Carter "aufwachen")
O’Neill: Bin ich denn nicht gerade ...?
Carter: Getötet worden?
O’Neill: Getötet, wie ...?
Carter: Tot.
O’Neill: Tot.


Nafrayu (deutet auf sich): Nafrayu.
Carter (legt ihre Hand auf seine Brust): Nafrayu? (Er nickt und sie deutet auf sich) Carter.
Nafrayu (legt eine Hand auf ihre Schulter und sagt träumerisch): Carter...
(Carter lächelt ihn an)
O’Neill: Nein, Sie können ihn nicht behalten.


O’Neill: Hört zu, ähm... - ihr dürft nicht von uns denken, dass wir Mörder sind. Er ist einfach... - böse. Er ist sehr...
(O’Neill schaut zu Daniel)
Daniel: Böse.
O’Neill: Böse. Wir wollten ihn nur in unsere Welt mitnehmen und mit ihm reden über all die gemeinen... bösen...
Daniel: Bösen...
O’Neill: ...bösen Dinge, die er so tut. Wir hatten keine Ahnung von der Geschichte mit dem Kraftfeld.


Anteaus (zu O’Neill): Wer jung ist, tut nicht immer das, was man ihm sagt.


(im Wald, nachdem SG-1 von den Nox weggeschickt wurde und O’Neill tatsächlich energisch - gegen Daniels Einwand - den Befehl zum Abmarsch gab)
O’Neill: Ob die uns das abkaufen?
Carter (als sei sie etwas verdutzt): Ich wär fast selbst drauf 'reingefallen!


(die Nox haben das Tor wieder sichtbar gemacht und SG-1 will heimkehren)
O’Neill: Wer jung ist, tut nicht immer das, was man ihm sagt. (Die anderen drei schauen ihn verwirrt an) Nur so'n Spruch, den ich von einem der Nox habe. Das können wir mit nach Hause nehmen.

^Medien[Bearbeiten]

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Alle 21 Medien zum Thema „Die Macht der Weisen“ können in dieser Liste gefunden werden.
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^Links und Verweise[Bearbeiten]

Personen[Bearbeiten]

Erde

SG-Teams

Stargate-Center-Personal

USA-Regierung

Außerirdische

Goa'uld

Jaffa

Nox

Fenri

Orte[Bearbeiten]

Erde

Außerirdische

Stargate-Center

P3X-774

Objekte[Bearbeiten]

Menschen

Außerirdische

Goa'uld

^Probleme und Fehler[Bearbeiten]

Pictogram voting info.svg Dieser Abschnitt soll nur Punkte zum Episodeninhalt enthalten! Diskussionen, Anmerkungen und ähnliches zum Artikelinhalt haben auf der Diskussionsseite ihren Platz.
Diskussionen zu den nachfolgenden Punkten dürfen nur auf der Diskussionsseite geführt werden!
Beantwortete Punkte befinden sich hier, eine Übersicht über alle wiederkehrenden Fehler ist hier zu finden.
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  • Als am Anfang das Tor angewählt wird, steht das Malp in einer Position, in der es von Vortex zerstört werden müsste. Man sieht nicht, wie der Vortex entsteht bzw. das Tor geöffnet wird, aber eigentlich ist das Malp in einer ungünstigen Position.
  • Einer der Nox (Opher) befragt Daniel bezüglich der Berechnung der Zeit auf der Erde. Auf Daniels Erklärung hin, auf der Erde würde ein Jahr ein Umkreisen der Erde um die Sonne bedeuten, sagt Opher, er sei 432 Jahre alt. Das heißt folglich, in seinem Leben ist ihr Heimatplanet bereits 432 mal um die Sonne gekreist. Allerdings gibt dies keinen Aufschluss darüber, wie alt er in "Erdenjahren" wäre, also ist Daniels Verblüffen auf sein anscheinend hohes Alter ohne wirkliche Begründung.
    • Bei der Menge an Wissen, das die Nox als Mitglied der vier größten Rassen besitzen, wäre es verwunderlich, aber nicht unmöglich, dass Opher die Zeit, die die Erde für eine Sonnenumkreisung braucht, auswendig weiß.
    • Es ist unwahrscheinlich, dass Opher seine Altersangabe auf die Umlaufzeit seines Planeten um seine Heimatsonne bezieht, ansonsten wäre die ganze Frage nach der Zeitberechnung auf der Erde unsinnig bzw. unlogisch.
  • Als SG-1 auf dem Planeten der Nox auf Apophis trifft, haben alle seine Jaffa goldene Symbole auf der Stirn (eigentlich hat das nur der Primus).

^Weitere Informationen[Bearbeiten]